1. FC Magdeburg: Beck will direkt aufsteigen

Torjäger kann gut auf die Relegation verzichten

Christian Beck, Torjäger des 1. FC Magdeburg.

Drei Tore in den jüngsten beiden Spielen: Christian Beck will Magdeburg in die 2. Liga ballern. ©Imago

Halle, Frankfurt, Aalen und Lotte – das sollen die letzten Stationen des 1. FC Magdeburg in der 3. Liga sein. Aktuell befinden sich die Elbestädter auf dem Relegationsplatz und auch nach dem 38. Spieltag, dem Heimspiel gegen die Sportfreunde, ist dieser Rang das Minimalziel. Dann nämlich dürfte der FCM gegen den Tabellen-16. der 2. Bundesliga um den Platz um Fußball-Unterhaus kämpfen.

Relegation muss nicht unbedingt sein. (Christian Beck)

Wenn es nach Magdeburgs Torjäger Christian Beck geht, dann darf sich seine Mannschaft diesen Umweg aber ruhig ersparen. Der 29-Jährige sagte dem kicker (Heft 35/17 vom 27.04.2017): „Als Sportler will man ja kein Spiel mehr verlieren. Wir wollen jetzt die letzten Spiele auch noch gewinnen, dann werden wir zumindest Dritter. Wobei – Relegation muss nicht unbedingt sein.“

Mehr Gefahr durch Systemumstellung

Die Aussage des Knipsers ist natürlich nachvollziehbar, denn in der Relegation kann bekanntlich eine ganze Saison in nur zwei Partien zunichte gemacht werden. Allerdings spricht die Statistik für die 3. Liga: Seit Wiedereinführung der Relegationsspiele im Jahr 2009 haben sich 6-mal die Drittligisten durchgesetzt, nur 2-mal schaffte es der jeweilige Zweitligist. Im vergangenen Jahr gelang Würzburg mit zwei Siegen über Duisburg den Aufstieg.

Es war auf jeden Fall für mich persönlich besser. (Beck über die Systemumstellung beim FCM)

Aber klar ist auch: Auf die Statistik kann man sich nicht verlassen. Dementsprechend will der FCM mit den Toren von Christian Beck direkt hoch. Zuletzt traf der Stürmer in zwei Spielen 3-mal, gegen Großaspach schnürte er am vergangenen Wochenende einen Doppelpack. Für Beck hatte das mit der Systemumstellung von 3-4-3 auf 4-4-2 zu tun: „Es war auf jeden Fall für mich persönlich besser, weil wir dadurch auch mehr Chancen hatten.“

Darauf hofft der gebürtige Erfurter natürlich auch am Samstag, wenn das Derby beim Halleschen FC (hier geht’s zum Vorbericht) ansteht. Die beiden Kontrahenten trafen sich erst in der vergangenen Woche im Halbfinale des Sachsen-Anhalt-Pokals, Magdeburg gewann in Halle mit 3:1. Ein gutes Omen? Das bleibt abzuwarten.

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