1. FC Magdeburg: Christian Beck will nicht mehr weg

Top-Stürmer hofft auf Karriereende beim FCM

Christian Beck, Top-Torjäger des FCM.

Christian Beck kann sich gut vorstellen, seine Karriere beim 1. FC Magdeburg zu beenden. ©Imago

140 Spiele für den 1. FC Magdeburg, an 116 Toren direkt beteiligt – die Bilanz von Christian Beck kann sich absolut sehen lassen. Auch in der laufenden Drittliga-Saison war der Torjäger bereits 10-mal erfolgreich, damit ist er auf einem guten Weg, die 19 erzielten Treffer aus dem Vorjahr noch zu übertreffen. Logisch, dass solche Leistungen Begehrlichkeiten bei höherklassigen Vereinen wecken. Doch die Fans des FCM müssen sich wohl keine Sorgen machen.

Ich habe mir viel aufgebaut. Das will ich nicht einfach wegwerfen. (Christian Beck)

Beck sagte in einem Interview auf volksstimme.de: „Natürlich habe ich über die Angebote nachgedacht, gerade, wenn sie aus der 2. Liga kommen. Dort würde ich schon gerne mal spielen. (…) Aber ich habe mir in Magdeburg viel aufgebaut, habe viele Fans, die Mannschaft und das Trainerteam im Rücken. Das will ich nicht einfach wegwerfen. Ich fühle mich sehr wohl. (…) Auch wenn das Fußballgeschäft schnelllebig ist, hoffe ich, dass ich meine Karriere beim FCM beenden kann.“

Vertragsgespräche wohl erst im Sommer

Der Traum, in der 2. Bundesliga zu spielen, könnte für den 28-Jährigen auch ohne Vereinswechsel wahr werden. Schließlich hat Magdeburg als Tabellen-Zweiter nach der Hinrunde beste Aussichten auf den Aufstieg – kein Team hat so oft gewonnen wie der FCM (10-mal). Nun geht es für Beck und seine Teamkollegen darum, einen guten Start hinzulegen. Im vergangenen Sommer hatte das mit vier Niederlagen und nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien überhaupt nicht geklappt.

Aber selbst, wenn es nicht reichen sollte – Christian Beck wird wohl auch weiterhin in Magdeburg spielen. Sein Kontrakt läuft ohnehin noch bis Juni 2018. Nach Informationen von Liga-Drei.de sollen die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung erst nach dieser Saison starten. Eine besondere Hektik muss dabei offenbar ja auch nicht aufkommen.

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