1.FC Magdeburg: Lob für Pechvogel Zingerle

Härtel mit Auftritt zufrieden

Leopold Zingerle kassiert Eigentor gegen Fortuna Köln

Unglückliche Aktion. Leopold Zingerle lenkt den Elfmeter ins eigene Tor. ©Imago

Sein erstes Spiel als neue Nummer eins hatte sich Leopold Zingerle gewiss anders vorgestellt. Beim Strafstoß des Kölners Cauly ahnte der Magdeburg-Keeper die Ecke, doch der Ball ging an den Pfosten, sprang von dort aus an Zingerles Wade und ins Tor. Der Unglücksrabe gab sich nach dem Spiel verständlicherweise enttäuscht: „Ein gelungenes Debüt hatte ich mir anders vorgestellt„. Vorwürfe ob des unglücklichen Eigentores gab es von Seiten der Mitspieler allerdings nicht.

Er hat einen souveränen Job gemacht. ()

Trainer Jens Härtel, der den – von Teilen der Fans nicht begrüßten Torwartwechsel – zum Rückrundenstart vornahm, richtete laut Bild-Zeitung (Ausgabe vom 30.01.2017) ein Lob an seinen neuen Stammtorwart: „Er hat einen souveränen Job gemacht“. Seine fußballerischen Vorteile – ein Argument, weshalb Zingerle den Vorzug bekam, stellte der frühere Münchener in der Anfangsphase unter Beweis, als er bei einem langen Ball in die Spitze hervorragend aufpasste und vor dem Kölner Angreifer klären konnte.

Erstes Drittliga-Heimspiel vor Augen

Am kommenden Sonntag gegen Zwickau hofft Zingerle auf ein besseres Debüt. Nachdem er in der dritten Liga bislang nur dreimal auswärts ran durfte, fiebert er seinem ersten Heimsieg entgegen. Im Pokal durfte er bereits einmal die Stimmung in der MDDC-Arena aufsaugen, auch wenn es gegen die Frankfurter Eintracht nicht zum Weiterkommen reichte.

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