1. FC Magdeburg: Luxusproblem in der Abwehr?

21-jähriger Sprenger mit überzeugendem Startelf-Comeback

Moritz-Sprenger, Abwehrspieler des 1. FC Magdeburg.

Stellt Moritz Sprenger seinen Coach Jens Härtel bald vor ein Luxusproblem in der Abwehr? ©Imago

Es war nicht nur der erste Sieg für den 1. FCM im neuen Kalenderjahr, mit dem souveränen 3:0-Erfolg gegen zumeist harmlos agierende Osnabrücker kletterten die Magdeburger in der Tabelle auf den zweiten Rang. Vor allem in der Defensive standen die Elbstädter kompakt und ließen wenige Torchancen der Niedersachsen zu, zudem konnte Osnabrücks gefährlichster Angreifer Kwasi Okysere Wriedt komplett aus dem Spiel genommen werden.

Sprenger als Alternative – auch in Zukunft?

Dabei hatte Magdeburgs-Coach Jens Härtel im Vorfeld mit Personal-Problemen zu kämpfen. Sowohl Christopher Handke (Gelbsperre) als auch Felix Schiller (Rückenprobleme) standen für die Osnabrück-Partie nicht zur Verfügung, somit kam Moritz Sprenger zu seinem Startelf-Comeback nach gut fünfmonatiger Auszeit aufgrund von Meniskusproblemen. Bereits in den vergangenen beiden Partien durfte die Leihgabe vom VfL Wolfsburg wieder etwas Drittliga-Luft schnuppern.

Ein gutes Comeback. (1. FCM-Coach Jens Härtel)

Härtel zeigte sich nach der Partie sehr zufrieden mit der Sprengers Leistung. „Ein gutes Comeback. Dabei hatte er mit Wriedt einen echten Kanten zu beackern“, so der Coach gegenüber in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 19.02.2017). Mit seiner guten Leistung dürfte sich der 21-jährige Sprenger für weitere Aufgaben in den kommenden Partien empfohlen haben, muss sich dabei aber gegen starke Konkurrenten behaupten. Für die drei Positionen in der Defensivreihe stehen Härtel sechs Akteure zur Verfügung, sollten sich alle Profis einsatzbereit melden – ein echtes Luxusproblem.

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