1. FC Magdeburg: Zwischenbilanz der Neuzugänge

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Tobias Schwede im Trikot des 1. FC Magdeburg.

Im linken Mittelfeld gesetzt: Magdeburgs Neuzugang Tobias Schwede, gekommen von Werder II. ©Imago

Beim 1. FC Magdeburg geht es in dieser Saison bislang rauf und runter. Erst gab es nur einen Sieg in den ersten sechs Spielen, dann gleich vier Erfolge hintereinander und zuletzt wieder vier Partien ohne „Dreier“. Welche Rolle spielen die sieben Neuzugänge bei diesem Auf und Ab?

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Tobias Schwede: Der 22-Jährige hat sich im linken Mittelfeld des FCM festgebissen. Gekommen von Werder Bremen II, hat Schwede bislang fast alle Begegnungen von Anfang an absolviert. Nur am 1. Spieltag stand er aufgrund eines Mittelhandbruchs gar nicht auf dem Platz. Bislang lieferte Schwede bei seinen sehr soliden Auftritten drei Assists.

Gerrit Müller: Er ist als erfahrener Drittliga-Spieler zum Kader dazu geholt worden, allerdings konnte Müller bisher nur selten zeigen, was er kann. Das hat auch mit wiederkehrenden Oberschenkelproblemen zu tun, die ihn schon mehrfach ausbremsten. So kommt der offensive Mittelfeldspieler aktuell nur auf sieben Einsätze, davon nur einen über 90 Minuten.

Maurice Exslager: Trotz seines Alters von 25 Jahren kann auch Exslager durchaus zu den erfahreneren Profis gezählt werden, schließlich hat er für Darmstadt, Köln und Duisburg schon in der 2. Liga gekickt. In Magdeburg ist er allerdings noch nicht so richtig angekommen: Nur einen Startelf-Einsatz (sieben Spiele insgesamt) hat der noch torlose Stürmer vorzuweisen.

Julius Düker: Das von Eintracht Braunschweig geholte Talent braucht offensichtlich noch ein bisschen Zeit. In der Hälfte aller Saisonspiele stand Düker nicht einmal im Kader, bislang kommt er nur auf drei Kurzeinsätze. Da ist eindeutig noch Luft nach oben.

Moritz Sprenger: Wesentlich besser lief es da für den aus Wolfsburg ausgeliehenen Innenverteidiger. Sprenger stand anfangs immer in der Startelf, verdrängte sogar den eigentlichen Führungsspieler Steffen Puttkammer. Dann allerdings zog sich Sprenger eine Meniskusverletzung zu, die ihn in den vergangenen vier Spielen zum Zuschauen verdonnerte.

Florian Kath: Genau wie Sprenger ist auch er nur ausgeliehen (vom SC Freiburg). Kath hatte einige Anlaufschwierigkeiten, wurde – auch aufgrund einer Verletzung – zwischenzeitlich kaum berücksichtigt. Zuletzt durfte sich der Angreifer dann 2-mal in der Startelf versuchen, ein Treffer gelang ihm bisher aber noch nicht.

Leopold Zingerle: Beim in der Jugend des FC Bayern ausgebildeten Keeper war von vornherein klar, dass er nur der Backup für Jan Glinker sein würde. Aber als er gebraucht wurde, war Zingerle da: Bei seinem einzigen Einsatz hielt er den Kasten sauber, Magdeburg gewann mit 3:0 bei Wehen Wiesbaden.