Carl Zeiss Jena: Interesse an Nicky Adler?

Routinier soll Jena angeboten worden sein

Zweikampf zwischen Pavard und Adler

Für den FCC realisierbar? Nicky Adler (r.) von Erzgebirge Aue soll dem FCC angeboten worden sein. ©Imago/Picture Point

Carl Zeiss Jena winkt angeblich ein Coup auf dem Transfermarkt. Nach Informationen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 23.06.2017) soll Stürmer Nicky Adler vom Zweitligisten Erzgebirge Aue dem Aufsteiger angeboten worden sein.

Wir wollen nachlegen. (FCC-Sportdirektor Kenny Verhoene)

Demnach könnte der 32-Jährige für Bedi Buval in den Kader der Thüringer rücken. „Wir wollen in der Offensive und Innenverteidigung nachlegen“, sagte Jenas Sportdirektor Kenny Verhoene zu anstehenden Personalentscheidungen.

Finanziell machbar?

Adler würde die Qualität im FCC-Angriff sicherlich steigern. Alleine die Routine des gebürtigen Leipzigers aus 13 Bundesligaspielen, 187 Zweitliga-Einsätzen (33 Tore/11 Vorlagen) und 64 Begegnungen in Liga drei (14 Tore/6 Vorlagen) kann für Jena nach dem Aufstieg aus der Regionalliga sehr wertvoll sein.

Adlers Vertrag im Erzgebirge läuft Ende des Monats aus und Neu-Trainer Thomas Letsch soll dem Vernehmen nach kaum Verwendung für den 32-Jährigen haben. Bei einem Wechsel ins Paradies müsste er allerdings finanziell einige Abstriche machen, wird der FCC kaum Zweitliga-Gehälter bezahlen können respektive wollen. 

Durch Adlers Verpflichtung würde für Buval wohl endgültig kein Platz mehr im Team von Trainer Mark Zimmermann sein. Zur Zukunft des Angreifers, der zum Trainingsstart des Drittliga-Rückkehrers wegen einer Familienfeier noch fehlte, haben sich Verhoene und Zimmermann zuletzt sehr bedeckt gehalten.

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