Carl Zeiss Jena: Maul sieht gute Chancen

Ex-Spieler traut FCC den Klassenerhalt zu

Ronald Maul von Carl Zeiss Jena

Gebürtiger Jenenser. Ex-Nationalspieler Ronald Maul (r.) spielte für den FCC auch 24-mal in Liga zwei. ©Imago/Camera4/Jim

Vergangene Woche machte der FC Carl Zeiss Jena nach fünf Jahren Abstinenz den Aufstieg in die 3.Liga perfekt. Auch der gebürtige Jenenser Ronald Maul hat seinem Jugend-Verein die Daumen gedrückt, wie er Liga-Drei.de verriet: „Ich habe sehr mitgefiebert und mich riesig gefreut, dass der Verein die Rückkehr in die dritte Liga geschafft hat“.

Der frühere Bundesliga-Profi begann seine Karriere an den Kernbergen und spielte im Nachwuchs des FCC, ehe er nach dem Mauerfall als 17-Jähriger zum VfL Osnabrück wechselte.

Daumendrücken für Zimmermann

Im Spätherbst seiner Karriere kehrte Maul noch einmal zurück ins Paradies und gehörte zur Zweitliga-Mannschaft der Saison 2006/07, in der er wieder auf seinem aus gemeinsamen Jugendzeiten bekannten Mitspieler Mark Zimmermann traf. Dem Aufstiegstrainer wünscht Maul nun, „dass er die Chance bekommt, seinen Weg weiterzugehen“, glich der Trainerstuhl in Jena in den vergangenen Jahren doch öfter einem Schleudersitz.

Glaube, dass der Sprung von der vierten in die dritte Liga nicht so groß ist. (Ronald Maul)

An Anpassungsprobleme aufgrund geringer Drittliga-Erfahrung der Mannschaft glaubt Maul indes nicht: „Ich glaube, dass der Sprung von der vierten in die dritte Liga nicht so groß ist“.

Vielmehr sieht der zweimalige Nationalspieler den mannschaftlichen Zusammenhalt als Trumpfkarte, die der FCC bereits in der Aufstiegsrelegation gegen die im Vorfeld favorisierte Viktoria Köln erfolgreich ausspielte: „Wenn man weiter zusammenhält, dann ist es in meinen Augen möglich, eine Liga höher zu bestehen“.

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