FSV Frankfurt: Lettieri lässt keine Ausreden gelten

Neuer Trainer setzt zunächst auf defensive Stabilität

Gino Lettieri war zuletzt beim MSV Duisburg tätig.

Gino Lettieri debütiert am Samstag gegen Halle auf der Trainerbank des FSV Frankfurt. ©Imago

Was ein Trainerwechsel bewirken kann, hat man im Fußball schon x-mal gesehen. Kaum ist der alte Coach weg und ein neuer da, zeigen viele zuvor arg schwächelnde Teams wieder, was eigentlich in ihnen steckt. Etwas ähnliches erhofften sich sicher auch die Verantwortlichen des FSV Frankfurt, als sie am Montag Trainer Roland Vrabec entließen. Neuer starker Mann an der Seitenlinie der Frankfurter ist Gino Lettieri.

Eine Mannschaft, die sagt, der Platz ist schlecht, kann in der 3. Liga nicht überleben. (Gino Lettieri)

Der 50-Jährige feiert am Samstag beim Heimspiel gegen den Halleschen FC (Anstoß: 14 Uhr, live in der MDR-Konferenz) seinen Einstand. Vor der Partie mahnte Lettieri, dass er keine Ausreden bezüglich der Bespielbarkeit des Rasens gelten lasse. Im kicker (Heft 21/17 vom 09.03.2017) sagte er: „Eine Mannschaft, die sagt, wir sind lauter gute Fußballer, aber der Platz ist schlecht, die kann in der 3. Liga nicht überleben.“

Schafft Lettieri die Wende?

Darüber hinaus kündigte der neue Coach an, worauf er zunächst besonders viel Wert legen wird: „Wir müssen defensiv wieder Stabilität reinbringen. Die Mannschaft hat in den letzten Spielen zu viele Tore kassiert.“ In Zahlen ausgedrückt: Die Männer vom Bornheimer Hang mussten in den vergangenen vier Spielen acht Gegentreffer hinnehmen.

Da ist es fast schon kein Wunder mehr, dass der FSV nur eine der zurückliegenden zwölf Partien für sich entscheiden konnte und sich somit tief im Abstiegssumpf der 3. Liga befindet. Mit Gino Lettieri soll nun alles besser werden. Am besten schon mit einem Sieg gegen den HFC.

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