FSV Frankfurt: Muss noch ein neuer Stürmer her?

Nach Schleusener hat sich jetzt auch Morabit verletzt

Smail Morabit, hier noch im Trikot des 1. FC Heidenheim.

Smail Morabit (l.), Neuzugang des FSV Frankfurt, hat sich im Trainingslager verletzt. ©Imago

Im Moment vergeht kaum eine Woche ohne schlechte Nachricht für den FSV Frankfurt: Nachdem zuletzt das Saison-Aus des Torjägers Fabian Schleusener und die Sprunggelenksverletzung des besten Vorlagengebers Massimo Ornatelli bekannt wurden, verletzte sich nun auch noch Neuzugang Smail Morabit. Der Stürmer hat sich eine Adduktorenverletzung zugezogen und ist bereits für weitere Untersuchungen in Frankfurt aus dem Trainingslager in Andalusien abgereist.

Wir müssen abwarten, wie die Diagnose ausfällt. (FSV-Geschäftsführer Clemens Krüger)

Sollte sich die Verletzung als langwierig erweisen, muss der FSV sich unter Umständen noch einmal auf dem Transfermarkt nach einem weiteren Stürmer umsehen. Zunächst will Geschäftsführer Clemens Krüger aber die Füße still halten. Er sagte der Frankfurter Neuen Presse: „Wir müssen jetzt erst einmal abwarten, wie die Diagnose ausfällt. Ich gehe davon aus, dass er nicht zu lange ausfallen wird.“

Begrenzte Auswahl

Wenn doch, dann bestehe „der Druck zu handeln“. Einfach wird es aber nicht, noch einen adäquaten Ersatz für Morabit zu finden – gerade jetzt im Winter. In Frage kommen könnten Nando Rafael (vereinslos, zuletzt VfL Bochum), Jakub Sylvestr (Nürnberg) und Fafa Picault (St. Pauli). Sylvestr dürfte für den Verein vom Bornheimer Hang allerdings wohl ein bisschen zu teuer sein. Und bei Picault ist fraglich, ob er in das Anforderungsprofil der Frankfurter passen würde.

Der FSV wird also hoffen, dass sich die Verletzung Morabits als nicht so schlimm erweist. Bislang ist es jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass der erst kürzlich aus Heidenheim verpflichtete Stürmer beim Rückrunden-Auftakt gegen Holstein Kiel am 28. Januar dabei sein wird.

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