FSV Zwickau: Familie Göbel bereitet Freude

Brüder treffen beim 2:1 in Regensburg

Christoph und Patrick Göbel jubeln nach Tor

Durften gemeinsam jubeln. Beim Sieg in Regensburg traf erst Patrick (r.), dann Christoph Göbel. ©Imago/Picture Point

Die beste Rückrunden-Mannschaft hat wieder zugeschlagen und durch ein 2:1 in Regensburg bereits den vierten Sieg in Folge eingefahren. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Westsachen hatte dabei Familie Göbel. Die Brüder Christoph und Patrick erzielten die Tore. Während der jüngere Patrick sich zuvor bereits dreimal in die Torjäger-Liste eintragen durfte und auch fünfmal vorlegte, wurde die Partie beim Mit-Aufsteiger aus Bayern für den vier Jahre Älteren gleich zur doppelten Premiere.

Komfortables Polster nach unten

Zunächst gelang ihm seine erste Vorlage, als er seinem Bruder eine Flanke auf den Kopf servierte, ehe er sich acht Minuten vor der Pause mit einem Distanzschuss auch selbst in die Treffer-Statistik eintrug. Mit den drei Punkten im Gepäck kann der FSV im ansonst so engen Abstiegskampf etwas durchatmen.

Dank des Chemnitzer Sieges gegen Paderborn beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz bereits acht Zähler. Nachlassen wollen die Zwickauer deshalb aber nicht, gilt nun die volle Konzentration dem kommenden Montag. Dann soll im Livespiel (der MDR überträgt im TV) Hansa Rostock die aktuelle Formstärke der Ziegner-Elf zu spüren bekommen.

Sorge um Christoph

Geschmälert wurde der Erfolg allerdings von der Verletzung von Christoph Göbel, der in der 77. Minute im Rasen hingen blieb und anschließend ausgewechselt wurde. Die Verantwortlichen befürchten bereits das Schlimmste, wie Trainer Ziegner auf der anschließenden Pressekonferenz erklärte: „Wir hoffen, dass sich der Verdacht auf Kreuzbandriss nicht bestätigt“. Mit einer genauen Diagnose ist am Donnerstag oder Freitag zu rechnen.

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