FSV Zwickau: Innenverteidigung als Luxusproblem

Paul und Wolf stark, doch Wachsmuth kehrt zurück

Zwickaus Innenverteidiger Patrick Wolf.

Patrick Wolf spielte gegen Paderborn stark, muss aber in Osnabrück wohl wieder auf der Bank Platz nehmen. ©Imago

Nach zwei Pleiten in Folge hat der FSV Zwickau die sich andeutende Niederlagen-Serie im Keim erstickt. Am Samstagnachmittag gewann die Elf von Trainer Torsten Ziegner mit 3:0 gegen den SC Paderborn 07 und rückte so bis auf zwei Punkte an den direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf heran.

Der Konkurrenzkampf bringt uns vorwärts. (Torsten Ziegner)

Eine richtig starke Leistung boten dabei die Innenverteidiger Patrick Wolf und Robert Paul. Ob die beiden aber jetzt auch am kommenden Samstag beim schweren Auswärtsspiel in Osnabrück starten dürfen, ist fraglich. Schließlich kehrt dann der gegen Paderborn gesperrte Kapitän Toni Wachsmuth zurück. Für Ziegner ist das aber überhaupt kein Problem, im Gegenteil – der Coach sagte im kicker (Heft 98 vom 05.12.2016): „So muss das sein, dieser Konkurrenzkampf bringt uns vorwärts.“

Paul bleibt wohl drin

Auch wenn Ziegner noch ein besonders Lob für Patrick Wolf übrig hatte, so ist es doch wahrscheinlich, dass der 27-Jährige für Wachsmuth Platz machen muss. Schließlich war die Partie gegen Paderborn erst Wolfs zweite nach einem Kreuzbandriss im Januar. Robert Paul stand dagegen in 15 von 17 Saisonspielen über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen.

Die Mannschaft hat das Zeug für die 3. Liga. (Torsten Ziegner)

Beim VfL Osnabrück wird es aber so oder so ungleich schwerer für den Aufsteiger. Dennoch war Torsten Ziegner natürlich froh, dass sich sein Team beim 3:0 gegen den SCP Selbstvertrauen geholt hat: „Wir wussten, dass wir unbedingt drei Punkte brauchen, wenn wir bis Weihnachten Anschluss an den ominösen Strich schaffen wollen. Ich bin erleichtert, denn die Mannschaft hat gezeigt, dass sie an sich glaubt und das Zeug für die 3. Liga hat.“