FSV Zwickau: Keine Zweifel an Torsten Ziegner

Mannschaft glaubt an die Trendwende

Torsten Ziegner vom FSV Zwickau

Kann nicht zufrieden sein. Für Torsten Ziegner & den FSV Zwickau wird die Luft immer dünner. ©Imago

Nach der Niederlage gegen Münster hat der FSV Zwickau bereits fünf Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Bei nur noch drei ausstehenden Partien vor der Winterpause müssen sich die Sachsen langsam mit dem Gedanken anfreunden, über den Jahreswechsel unter dem ominösen Strich zu stehen. Die Partie gegen den fünf Zähler besser platzierten SC Paderborn hat bereits Endspiel-Charakter. Bei einer weiteren Pleite droht der Abstand auf acht Punkte anzuwachsen.

Spielerische Fortschritte erkennbar

Gegen das kriselnde Paderborn muss der FSV allerdings seine eklatante Heimschwäche abstellen, bislang konnte Zwickau vor eigenem Publikum erst sechs Zähler einfahren. Die Fans stehen trotz der erneuten Pleite am Wochenende hinter der Mannschaft. Auch Trainer Torsten Ziegner, der die Mannschaft in den vergangenen Jahren zurück in die Erfolgsspur gebracht hat, hat seinen Kredit noch nicht verspielt. Von Seitens der Verantwortlichen ist bislang noch keinerlei Kritik gegenüber dem Coach durch gerungen.

Zumal die spielerische Entwicklung auch positiv ist, die Chancen-Verwertung indes nicht. Bei der Niederlage in Köln vergab Marcel Bär eine 100%-ge Torchance, gegen Münster stand gleich viermal das Aluminium im Weg. Platzt der Knoten gegen Paderborn, hofft Bär auf einen „positiven Lauf“, wie er gegenüber der „Freien Presse“ verriet.