FSV Zwickau: Trennung von Paul naht

Innenverteidiger rechnet nicht mit Verbleib

Zweikampf zwischen Robert Paul und Rostocks Dennis Erdmann.

Robert Paul (l.) rechnet nicht mit einer Vertragsverlängerung in Zwickau. ©Imago

Aufsteigen ist für den FSV Zwickau aufgrund der nicht beantragten Lizenz für die 2. Bundesliga zwar nicht drin, dennoch geht es für die „Schwäne“ in den letzten vier Saisonspielen noch um eine ganze Menge. Die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner will mindestens Rang vier erreichen, um sich auf diesem Wege für die kommende DFB-Pokal-Saison zu qualifizieren. Über den Sachsen-Pokal geht das nicht mehr, Zwickau unterlag vergangene Woche dem Chemnitzer FC im Halbfinale.

Ich habe das Gefühl, dass man ohne mich plant. (Robert Paul)

Ob es klappt oder nicht – es sieht wohl so aus, als würde der FSV in der kommenden Saison auf die Dienste von Robert Paul verzichten. Der Innenverteidiger rechnet offensichtlich mit seinem Abschied. In der BILD (Ausgabe vom 26.04.2017) sagte der 32-Jährige: „Ich habe das Gefühl, dass man ohne mich plant. Die Zeichen sind ja eindeutig.“ Die Enttäuschung ist aus diesen Sätzen klar herauszulesen.

Keiner ist länger da

Paul sagte weiter, dass er aufgrund der starken Rückrunde der Zwickauer nachvollziehen könne, warum er nicht mehr eingesetzt werde. Dennoch wünscht er sich, dass man offen mit ihm redet: „Ich wäre für ein Signal dankbar, wie es ab Sommer weitergehen soll. Bisher hat mit mir noch niemand darüber gesprochen.“

Fakt ist: Wenn es wirklich zur Trennung kommt, dann wäre es das Ende einer Ära. Robert Paul kam 2011 vom SV Babelsberg 03 zum FSV, einzig Davy Frick ist genauso lange im Verein. In dieser Zeit kam der Defensivspezialist auf 165 Pflichtspiel-Einsätze, dabei gelangen ihm elf Treffer. Nach aktuellem Stand der Dinge ist es sehr fraglich, ob noch weitere Spiele und Tore hinzukommen werden.

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