FSV Zwickau: Ziegners Lob für die Fans

Trainer freut sich über Heimspiel-Atmosphäre in Erfurt

Torsten Zieger, Coach des FSV Zwickau.

Durfte den Sprung aus der Abstiegszone bejubeln: Zwickaus Trainer Torsten Ziegner. ©Imago

Ein beinahe schon nicht mehr gekanntes Gefühl trat am Samstagnachmittag in Zwickau ein: Der FSV steht erstmals seit Mitte September nicht mehr auf einem Abstiegsplatz der 3. Liga. Durch das 3:1 im Derby bei Rot-Weiß Erfurt sprangen die „Schwäne“ von Rang 19 auf Platz 15. Der Vorsprung auf die bedrohte Zone beträgt aktuell zwei Punkte.

Unsere vielen Fans haben es zum Heimspiel werden lassen. (Torsten Ziegner)

Für Zwickaus Trainer Torsten Ziegner hatten die eigenen Fans einen großen Anteil an den drei Auswärtspunkten. Aber der Coach konnte es sich auch nicht verkneifen, gegen seinen Ex-Klub zu sticheln: „Ich wusste, dass das Erfurter Publikum nicht mehr hinter der eigenen Mannschaft steht, wenn wir gut ins Spiel kommen. Das ist man aus der Vergangenheit gewohnt. Und unsere vielen Fans haben es dann tatsächlich zum Heimspiel werden lassen“, so Ziegner in der BILD (Ausgabe vom 06.03.2017).

Nächstes Derby vor der Brust

An diesen Worten merkt man schon: Der Sieg im Steigerwaldstadion war eine echte Wohltat für den Gäste-Coach. Der 39-Jährige spielte einst selbst für RWE, hat aber insgesamt kein gutes Verhältnis zum Verein. Insofern war es kein Wunder, dass Ziegner nach dem dritten FSV-Sieg im vierten Spiel das Grinsen kaum aus dem Gesicht bekam.

Nun jedoch gilt es, sich schon wieder auf die nächste Aufgabe zu fokussieren. Und die beschert den Zwickauern gleich das nächste Derby, denn am Sonntag erwartet der Aufsteiger das Top-Team aus dem nur rund 40 Kilometer entfernten Chemnitz. Das Hinspiel hatte der CFC knapp mit 1:0 gewonnen.

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