Hallescher FC: Böger-Poker gerät zur Hängepartie

Verhandlungen über Abfindung festgefahren

Pokert mit dem HFC um Abfindung: Stefan Böger

Abfindungspoker: HFC-Sportdirektor Stefan Böger © imago

Beim Halleschen FC gerät der Poker um den Abschied von Sportdirektor Stefan Böger zur unendlichen Geschichte. Laut Informationen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 3.7.2017) sind die Verhandlungen auch noch eine Woche nach dem Rücktritts-Angebot des 51-Jährigen festgefahren.

Beide Seiten streiten über den Zeitpunkt von Bögers offiziellem Abgang und besonders die Höhe seiner Abfindung für eine vorzeitige Vertragsauflösung. Der Kontrakt des Ex-Profis beim HFC läuft noch bis 2019.

Neue Verhandlungen erst in einer Woche

Ein Ende der Sommer-Posse bei den Saale-Städtern ist zunächst kaum zu erwarten. Die nächsten Gespräche sind erst für die kommende Woche angesetzt.

In den jüngsten Verhandlungen soll Bögers zusätzlich eingeschalteter Vertreter Steffen Menze weiterhin auf eine Abstandszahlung von über 100.000 Euro gepocht haben. Als zusätzliches Druckmittel hat Menze angeblich auch in Aussicht gestellt, dass sein Klient den Vertrag im Falle von gescheiterten Gesprächen zu vollen Bezügen schlichtweg aussitzen würde.

Die HFC-Seite ist allerdings unverändert nur zur Zahlung einer deutlich geringeren Summe bereit. Dem Bild-Bericht zufolge scheint ein Kompromiss im Bereich einer Höhe von insgesamt zwischen 50.000 und 60.000 Euro vorstellbar.

Böger hatte in der vergangenen Woche nach gut 15-monatiger Tätigkeit seine Bereitschaft zur sofortigen Aufgabe seines Postens erklärt. Der Ex-Profi zog durch seinen Schritt die Konsequenzen aus der Unzufriedenheit mit seiner stark eingeschränkten Entscheidungskompetenz.

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