Hallescher FC: Geld für Trainingslager durch volle Hütte

Mannschaft zahlt einen Teil aus eigener Tasche

Fans des Halleschen FC beim Heimspiel

Sollen dem HFC bei der Finanzierung des Trainingslagers helfen. Der Verein hofft gegen Kiel auf zahlreiche Fans. ©Imago

Dass das Geld beim Halleschen FC knapp ist, ist keine Neuigkeit. Deshalb steht auch ein eventuelles Winter-Trainingslager momentan in Frage. Ursprünglich wollte der HFC dieses in der Türkei abhalten, doch aufgrund der unsicheren Lage in diesem Land haben sich die Verantwortlichen dagegen entschieden. Nun soll es möglichst nach Spanien oder Portugal gehen. Das Problem: Die Gesamtkosten für ein Trainingslager auf der iberischen Halbinsel sind in etwa doppelt so hoch wie in der Türkei.

Die Profis haben sich schon bereit erklärt, auf einen Teil ihres Gehalts zugunsten des Trainingslagers zu verzichten, auch einige Sponsoren sind laut der Mitteldeutschen Zeitung bereits in die Bresche gesprungen. Aber das reicht nicht, noch immer fehlen rund 15.000 Euro. Ob die Vereinsführung diesen Betrag freigibt, steht noch in den Sternen.

Zuschauer-Mehreinnahmen würden uns helfen. (HFC-Präsident Michael Schädlich)

Präsident Michael Schädlich hofft deshalb am kommenden Samstag beim letzten Heimspiel gegen Holstein Kiel auf viele Fans: „Eventuelle Zuschauer-Mehreinnahmen würden uns schon helfen, eine Entscheidung zu treffen.“ Dass eine gute Winter-Vorbereitung wichtig ist, um auch in der Rückrunde weiter so stark zu spielen wie bislang, ist Schädlich angesichts der zuletzt immer schwieriger gewordenen Platzverhältnisse in Halle bewusst: „Wir wissen um die Notwendigkeit eines solchen Trainingslagers.“