Hallescher FC: Gjasula-Comeback nicht in Sicht

Komplikationen bei Genesung von Mittelfußbruch

Noch lange nicht wieder am Ball: HFC-Kapitän Klaus Gjasula

Comeback verzögert sich: HFC-Kapitän Klaus Gjasula © imago

Klaus Gjasula muss beim Halleschen FC weiter auf sein Comeback warten. Die Heilung seines Mittelfußbruches von Ende April verzögert sich so sehr, dass die behandelnden Ärzte für die Rückkehr des Kapitäns nach Angaben der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 13.07.2017) momentan nicht einmal ein Zeitfenster nennen wollen.

Laut Befund einer Röntgen- und Computertomographie-Untersuchung ist die Bruchstelle immer noch nicht wieder zusammengewachsen. Nunmehr sollen Kontrollen des Genesungsprozesses im zweiwöchigen Rhythmus statt bislang im Monatsturnus weitere Komplikationen verhindern.

Grünes Licht für weitere Reha-Maßnahmen

Immerhin bekam Gjasula über zwei Monate nach der Operation von den Medizinern grünes Licht für die nächsten Reha-Maßnahmen: Der 27-Jährige darf mit dem Fahrradergometer arbeiten und den Wiederaufbau der Muskulatur vorantreiben.

Gjasula hatte ursprünglich auf dem Weg zu seinem Comeback schon wesentlich weiter sein wollen. Nach der OP war das Ziel des Mittelfeldspielers, Mitte August zum dritten Spieltag wieder fit zu sein.

Die schlechten Nachrichten für Gjasula, der in der Vorsaison bis zu seiner Verletzung am viertletzten Spieltag zum Stammpersonal der Saalestädter gehörte, dürften demnächst auch zu einer Neubesetzung des Kapitänsamtes beim HFC führen. Angesichts der nicht absehbaren Ausfallzeit des Deutsch-Albaners, der vor der vergangenen Saison kurz nach seinem Wechsel von den Stuttgarter Kickers zum Spielführer gewählt worden war, hatte Trainer Rico Schmitt bereits vor der jüngsten Untersuchung Umstrukturierungen innerhalb der Mannschaftsführung angekündigt.

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