Hallescher FC: Gjasula stapelt tief

27-jähriger Kapitän sieht den HFC nicht unter Druck

Klaus Gjasula, Kapitän des Halleschen FC.

Will möglichst lange mit dem HFC im Aufstiegsrennen mitmischen: Klaus Gjasula. ©Imago

1:1, 1:1 und 0:1 – so lauten die Resultate der Saalestädter aus den vergangenen drei Partien, dem 1:0-Erfolg zum Jahresauftakt gegen RWE konnte das Team von Rico Schmitt lediglich zwei Zähler folgen lassen. Einen faden Beigeschmack erhalten die drei zurückliegenden Partien durch Parallelen im Spielverlauf.

Unaufmerksamkeiten in der Schlussviertelstunde

Gegen Chemnitz kassierte der HFC in der Schlussminute den Ausgleich, gegen den Jahn aus Regensburg war es die 82. Minute. Auch am vergangenen Spieltag mussten sich die Hallenser erst spät geschlagen geben, in Rostock lief bereits die 80. Spielminute als der Siegtreffer für die heimische Hansa-Kogge fiel.

Eine Schlussviertelstunde, auf die nicht nur die Spieler des derzeitigen Tabellenvierten gerne verzichtet hätten, auch im Hinblick auf die Resultate der direkten Konkurrenz im Aufstiegsrennen sind die Ergebnisse als doppelt bitter einzustufen. Sowohl die Lila-Weißen aus Osnabrück, als auch der 1. FC Magdeburg ließen an den vergangenen Spieltagen einige Zähler liegen, sodass das Schmitt-Team bei einer besseren Punkteausbeute derzeit durchaus besser platziert sein könnte.

Wir wollen so lange wie möglich da oben bleiben (Klaus Gjasula)

Für HFC-Kapitän Klaus Gjasula sind die zurückliegenden Resultate jedoch kein Beinbruch. „Es fängt an zu nerven, dass wir jedes Mal über Big Points sprechen. Wir müssen erst mal unsere Leistung bringen und unsere Spiele gewinnen. Was Osnabrück oder Magdeburg machen, hat uns nicht zu interessieren. Wir sind auf Platz vier. Das ist für unsere Verhältnisse hervorragend“, so der 27-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 22.02.2017).

Die Ansprüche einiger Anhänger scheinen sich durch den zufriedenstellenden Verlauf der Hinrunde erhöht haben, Gjasula relativiert die derzeitige Situation in der Saalestadt jedoch: „Wir wollen so lange wie möglich da oben bleiben“. Die nächste Chance bietet sich dem HFC dazu am kommenden Spieltag, wenn es im eigenen Stadion gegen die SG Sonnenhof Großaspach geht.

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