Hallescher FC: Pfeffer ist enttäuscht

Mittelfeldspieler wollte eigentlich beim HFC verlängern

Sascha Pfeffer muss den HFC im Sommer verlassen.

Sascha Pfeffer spielt seit 2014 in seiner Heimatstadt Halle/Saale. ©Imago

Die Nachricht kam gestern für viele doch einigermaßen überraschend: Der Hallesche FC wird sich im Sommer von den sechs Spielern, deren Verträge nach dieser Spielzeit auslaufen, trennen. Dazu gehört unter anderem auch Sascha Pfeffer, der in dieser Saison 32 von 34 Spielen für die Saalestädter bestritten hat. Insgesamt kann er auf 222 Einsätze in der 3. Liga sowie zehn Partien in der 2. Bundesliga zurückblicken.

Die Tendenz ging schon dahin, in Halle zu verlängern. (Pfeffer-Berater Alexander Fröhlich)

Auch für Pfeffer selbst kam die Nachricht unerwartet, wie sein Berater Alexander Fröhlich gegenüber Liga-Drei.de bestätigte: „Die Tendenz ging eigentlich schon dahin, in Halle zu verlängern. Da gab es im Winter diesbezüglich auch Gespräche. Schade für den Jungen, dass es nun so gekommen ist. Sascha ist schon ein Stück weit enttäuscht.“ Kein Wunder, schließlich ist Halle auch die Geburtsstadt Pfeffers.

Nun wird sich der 30-Jährige einen neuen Verein suchen müssen. Von heute auf morgen wird es dahingehend aber wohl nichts zu vermelden geben, meint Berater Fröhlich: „Wir sind in Gesprächen und schauen, dass wir eine vernünftige Lösung finden. Da gibt es aber noch nichts Konkretes, wir hören uns alles an.“

Diring wollte ohnehin weg

Anders gestaltet sich die Sachlage bei Dorian Diring, der den HFC ebenfalls im Sommer verlassen wird. Wie dessen Berater Michael Steiner Liga-Drei.de erklärte, wollte der Franzose sowieso nicht in Halle bleiben: „Wir haben überhaupt nicht mit Halle gesprochen, weil es nicht das Ziel war, dort zu verlängern. Es war keineswegs so, dass wir gestern in großer Trauer waren.“

Diring war im Juli 2015 von Erzgebirge Aue an die Saale gewechselt. Seither hat er 44 Drittliga-Partien für die Hallenser absolviert, allerdings nur 13 davon in der laufenden Spielzeit. In den vergangenen Wochen gehörte der 25-Jährige aber deutlich regelmäßiger zur Startelf.

Man muss es akzeptieren, wenn es nicht zusammenpasst. (Diring-Berater Michael Steiner)

Zur Begründung des nun bevorstehenden Wechsels sagte Dirings Berater Steiner: „Es hat vom fußballerischen Anforderungsprofil nicht gepasst. Trotzdem hat er gute Leistungen gebracht und wird auch in den letzten Spielen richtig Gas geben. Aber man muss es einfach akzeptieren, wenn es nicht zusammenpasst.“ Wohin es den Mittelfeldspieler nun ziehen wird, ist offen.

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