Hansa Rostock: Bangen um Schuhen

Setzt eine Prellung den 24-Jährigen außer Gefecht?

Marcel Schuhen, Hansa-Keeper

Marcel Schuhen hielt seinen Kasten gegen FSV Frankfurt sauber – unter Schmerzen. © Imago

Durch das 0:0-Unentschieden gegen den FSV Frankfurt am zurückliegenden Spieltag konnte die Hansa-Kogge bereits den 18. Zähler in der Fremde einfahren und gleichzeitig einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz halten. Die Frankfurter kamen dabei trotz Chancenplus nicht über einen Zähler hinaus und scheiterten des Öfteren an Hansa-Keeper Marcel Schuhen.

Vor allem in der Schlussphase konnte sich der 24-Jährige gleich in mehreren Situationen auszeichnen – trotz Schmerzen. In der 50. Spielminute prallte Schuhen mit FSV-Angreifer Cagatay Kader zusammen und erlitt dabei einen Pferdekuss, der ihm in der Folgezeit heftige Schmerzen bereitete und eine Prellung hinterließ.

Bereits zum zehnten Mal mit weißer Weste

Schuhen musste zwar auf lange Bälle verzichten, konnte sich bei den übrigen Paraden jedoch auf seine Beidfüßigkeit verlassen. „Ich hatte ja auch noch ein linkes Bein, mit dem ich abspringen konnte“, so Schuhen in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 27.02.2017). Das 0:0-Unentschieden war bereits das zehnte Saisonspiel, in dem der 24-Jährige ohne Gegentor blieb.

Ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende wieder dabei bin. (Marcel Schuhen)

Der Keeper stand bislang in jedem Saisonspiel im FCH-Kasten, sein Einsatz am kommenden Wochenende, wenn es für Hansa im eigenen Stadion gegen den VfR Aalen geht, ist momentan jedoch noch nicht gesichert. Schuhen selbst hofft darauf, dass die Prellung zeitnah abklingt: „Ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende wieder dabei bin.“

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