Hansa Rostock: Brand fordert mehr Zusammenhalt

Trainer hofft weiter auf Unterstützung von den Rängen

Christian Brand, Trainer von Hansa Rostock.

Christian Brand hat seit Dezember 2015 beim F.C. Hansa das Sagen an der Seitenlinie. ©Imago

Die Kogge schwimmt in unruhigen Gewässern. Zwar hat der F.C. Hansa Rostock in der Rückrunde erst zwei Partien verloren, aber eben auch erst ein Spiel gewonnen – gleich 7-mal teilten sich die Ostseestädter die Punkte mit dem Gegner. Mehr Stagnation geht fast nicht. Kein Wunder also, dass sich die Rostocker nach wie vor im Abstiegskampf befinden und momentan nur fünf Punkte Vorsprung auf die gefährliche Zone haben.

Der Liebesentzug ist nicht förderlich. (Christian Brand)

Auch Trainer Christian Brand ist in den vergangenen Wochen immer mehr in die Kritik geraten. Trotzdem hofft der 44-Jährige darauf, dass Fans und Mannschaft in der aktuell bedrohlichen Situation wieder enger zusammenrücken. Brand sagte in der BILD (Ausgabe vom 29.03.2017): „Ich kann den Unmut verstehen. Trotzdem ist der Liebesentzug nicht förderlich. Wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen.“

Auswärtsstärke macht Mut für Osnabrück

Trotz der Aufforderung an das Publikum weiß natürlich auch Brand, dass das Signal zum Aufschwung aus der Mannschaft kommen muss. Echte Typen seien jetzt gefragt: „Es geht um Hansa, es geht um die Existenz des Vereins. Wir brauchen jetzt Leute, die den Karren aus dem Dreck ziehen“, so der Coach weiter. Begonnen werden soll damit möglichst schon am Sonntag beim Gastspiel an der Bremer Brücke in Osnabrück.

In der momentanen Situation spricht dabei eigentlich nicht viel für den FCH. Der VfL feierte zuletzt zwei Siege in Folge und kletterte dadurch auf einen Aufstiegsplatz. Hoffnung macht den Rostockern immerhin, dass sie in der Fremde meist besser aufgetreten sind als im heimischen Ostseestadion: Nur 3-mal verlor Hansa bislang auswärts, zudem wurde auf Reisen ein Sieg mehr eingefahren als in der Heimat.

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