Hansa Rostock: Dotchev verspricht Vollgas-Fußball

Verjüngungskur für mehr Tempo

Setzt auf junge Spieler: Hansa-Coach Pavel Dotchev

Will mehr Tempo: Rostocks Trainer Pavel Dotchev © imago

Die Fans von Drittligist Hansa Rostock können sich für die neue Saison offenbar auf attraktiven Fußball ihrer Mannschaft freuen. Trainer Pavel Dotchev begründete seinen eingeschlagenen Verjüngungskurs mit seiner Philosophie eines erfolgreichen Spiels.

Ich möchte keinen Standfußball. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev)

„Moderner Fußball ist für mich schnell, mit Technik und hohem Tempo“, erläuterte der Bulgare in der Bild-Zeitung  (Ausgabe vom 09.06.2017) seine Überlungen zur künftigen Spielweise der Hanseaten: „Ich möchte keinen Standfußball.“

Mehr Durchschlagskraft in Offensive

Für den angepeilten Aufstieg will Dotchev mehr Durchschlagskraft in der Offensive. In der vergangenen Saison kam Hansa lediglich auf 44 Tore und rangierte mit dieser Quote im grauen Mittelfeld. Zum Vergleich: Aufsteiger Jahn Regensburg war mit 62 Treffern die Torfabrik  der 3. Liga, elf weitere Mannschaften erzielten ebenfalls mehr Tore als Rostock.

Dotchevs Schlussfolgerungen aus diesen Erkenntnissen spiegelten sich bereits in seinen bisherigen Personalentscheidungen wider: Gleichs sechs aussortierte Spieler sind 28 Jahre oder älter, von den bislang drei Neuzugängen hingegen ist Julian Riedel mit 25 Jahren schon der Älteste.

„Jugend forscht“ dürfte auch weiterhin das Motto von Rostocks Transfer-Aktivitäten bleiben. Dotchev machte jedenfalls klar, dass für seine Spielweise Akteure zwischen 24 und 26 Jahren über die besten Voraussetzungen verfügen würden.

In Ausnahmefällen allerdings will der 51-Jährige seine Philosophie nicht zum Dogma erheben. Würde ein älterer Spieler selbst im Ü30-Alter seine Mannschaft weiterbringen können und verfügbar sein, schließt Dotchev eine Verpflichtung keinesfalls aus.

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