Hansa Rostock: Henn fordert mehr Konzentration ein

Innenverteidiger will Schwäche bei Standards abstellen

Matthias Henn am Ball.

Matthias Henn glaubt, dass für Hansa Rostock noch einiges drin sein könnte. ©Imago

Für Hansa Rostock war die Drittliga-Hinrunde ein Auf und Ab: Nur 3-mal standen die Ostseestädter nach einem Spieltag auf dem Tabellenplatz, den sie auch zuvor belegt hatten. Dabei sah es zwischenzeitlich richtig gut aus für die Kogge, schließlich wurden zwischen dem 8. und 12. Spieltag vier Siege in fünf Partien eingefahren.

Überhaupt hielten sich Niederlagen in Grenzen, der momentane Rang 13 ist mit den vielen Unentschieden zu erklären. Diese Punkteteilungen haben natürlich Gründe, unter anderem die Schwäche der Rostocker bei gegnerischen Standards. Auch im letzten Hinrunden-Spiel gegen Chemnitz (1:3) kassierte die Mannschaft von Trainer Christian Brand zwei Gegentreffer nach ruhenden Bällen.

Das darf uns nicht mehr passieren. (Matthias Henn)

Natürlich gefällt das dem Team überhaupt nicht. Innenverteidiger Matthias Henn sagte dazu im kicker (Heft 2/2017 vom 02.01.2017): „Wir haben die letzten Spiele immer mal wieder nach einem Standard ein Tor kassiert. Da haben wir nicht gut verteidigt und es dem Gegner zu einfach gemacht. Das darf uns so in der Rückrunde in der Häufigkeit nicht mehr passieren. Jeder muss die Konzentration hoch halten und den Ball mit aller Macht verteidigen.“

Bergauf oder bergab?

Wenn das klappt, dann kann Hansa in der Rückrunde vielleicht doch noch einmal weiter oben angreifen, schließlich beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz nur sechs Punkte. Allerdings ist genau das auch der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Es kann also ebenso schnell in die andere Richtung gehen.

Wir wollen noch ein paar Plätze nach oben klettern. (Matthias Henn)

Henn, der sich nach eigener Aussage gut vorstellen kann, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern, hofft aber natürlich auf Sprünge nach oben: „Es stehen noch 19 Spiele an, und wir müssen viel investieren, um Spiele zu gewinnen. Wo unser Weg hinführt, werden wir dann sehen. Aber wir wollen definitiv noch ein paar Plätze nach oben klettern.“