Hansa Rostock: Hoffnung auf Bülbül-Verbleib

Ausbildung des Spielers kommt im Umfeld gut an

Kerem Bülbül von Hansa Rostock

Wird immer wertvoller. Leihspieler Kerem Bülbül hat sich bei Hansa einen Stammplatz erkämpft. ©Imago

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte Rostocks Kerem Bülbül in den vergangenen Spielen immer öfter seine Fähigkeiten auf den Platz bringen und andeuten, warum ihn Bundesligist FC Ingolstadt vor der Saison verpflichtete. Bis Saisonende ist der Deutsch-Türke noch an die Kogge gebunden, ehe der Leih-Vertrag endet.

Dass er dann zu den Schanzern zurück kehrt, ist aber nicht gesagt. Bülbüls Berater Tolga Dirican erklärte gegenüber Liga-Drei.de zwar, „dass er das Potential für die 1. Bundesliga hat, ist Ingolstadt nicht verwehrt geblieben“, macht den Hanseaten aber auch Hoffnung auf einen Verbleib: „Wenn ein Verein wie Hansa Rostock einen Spieler so gut ausbildet, kann es immer mal die Chance geben, dass man ihn auch über das Jahr hinaus behalten kann.“ 

Brand als Trumpfkarte?

Die Art und Weise, wie Trainer Christian Brand Bülbül Schritt für Schritt an die 3. Liga heran führte und nach guten Kurzeinsätzen mit der Startelf belohnte, kommt im Umfeld des Spielers gut an. Gespräche über die Zukunft des ehemaligen U18-Nationalspielers hat es aber noch nicht gegeben. Wie Berater Dirican weiter ausführt, kommt es auch darauf an „wie Kerem Hansa Rostock weiterhilft und, ob der Verein ihn auch im darauf folgenden Jahr behalten möchte“.

Ob es möglich ist, entscheidet letztlich Ingolstadt. (Bülbül-Berater Dirican)

Angesichts der aktuellen Leistungen werden die Verantwortlichen von Hansa aber alles versuchen, um Bülbül weiter an sich zu binden. „Ob es möglich ist, entscheidet letztlich Ingolstadt“, so Dirician. Eine Möglichkeit der Weiter-Verpflichtung wäre eine Vertragsverlängerung von Bülbül in Ingolstadt, mit der Option ihn für ein weiteres Jahr auszuleihen.