Hansa Rostock: Tage der Entscheidung

Dotchev will in sechs Personalien für Klarheit sorgen

Plant Rostocks Zukunft: Trainer Pavel Dotchev

Will für Klarheit sorgen: Hansa-Trainer Pavel Dotchev © imago

Bei Hansa Rostock sind die Tage der Entscheidung über die Zukunft mehrerer Spieler angebrochen. Der neue Trainer Pavel Dotchev will sich zu Wochenbeginn gleich in sechs Personalfragen festlegen.

Ich habe eine Tendenz. (Rostocks Trainer Pavel Dotchev zu den offenen Peronalfragen)

„Ich habe eine Tendenz. In zwei Fällen bin ich noch nicht sicher“, sagte Dotchev der Ostsee-Zeitung zum Stand seiner Überlegungen.

Radikaler Umbau für  Aufstiegsziel

Tagelang hat der Nachfolger von Christian Brand über die Tauglichkeit der „Wackelkandidaten“ für das erklärte Aufstiegsziel gegrübelt. Nachdem schon neun Abgänge feststehen, soll nun auch in die noch offenen Fälle von Timo Gebhardt, Matthias Henn, Maximilian Ahlschwede, Christian Dorda, Ronny Garbuschewski und Stefan Wannenwetsch Klarheit kommen.

Wenig Sorgen um seine Zukunft bei den Hanseaten muss sich wohl Gebhardt machen. Dotchev hatte erst zuletzt durchblicken lassen, auf den ehemaligen Erstliga-Spieler bauen zu wollen.

Auch mit Abwehrspieler Marcus Hoffmann hätte Dotchev offenbar weiter zusammenarbeiten wollen. Allerdings hatte der Innenverteidiger nach Informationen der OZ einen Zweijahresvertrag gefordert, während Hansa den auslaufenden Vertrag mit dem früheren Aachener dem Vernehmen nach lediglich bis 2018 verlängern wollte.

„Wir haben uns mit Blick auf die neue Spielzeit dafür entschieden, uns im Abwehrverbund anders auszurichten, und wollen gerade auf der Innenverteidiger-Position neue Impulse setzen“, hatte Rostocks Sportvorstand René Schneider in der vergangenen Woche zu der Personalie erklärt.

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