Hansa Rostock: Wannenwetsch bleibt bis 2019

Dotchev kündigt noch fünf weitere Zugänge an

Bis 2019 in Rostock: Stefan Wannenwetsch (vorne)

Weiter für Hansa am Ball: Stefan Wannenwetsch (vorne) © imago

Die mittelfristige Zukunft von Stefan Wannenwetsch bei Hansa Rostock scheint geklärt. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 15.06.2017) sind sich der Mittelfeldspieler und die Hanseaten über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages bis 2019 einig.

Die noch ausstehende Bestätigung der neuen Vereinbarung steht zwar noch aus. Allerdings ist in der Personalie nach dem Votum von Trainer Pavel Dotchev für eine weitere Zusammenarbeit mit dem 25-Jährigen, der Anfang 2016 von Bundesligist FC Ingolstadt an die Ostsee gekommen war, nicht mehr mit einer Wende zu rechnen.

Noch fünf Zugänge bis Trainingsbeginn

Wannenwetsch wird beim Rostocker Trainingsbeginn am Montag voraussichtlich zahlreiche neue Mitspieler treffen. Zu den fünf bisherigen Neuverpflichtungen kündigte Dotchev für die bis dahin verbleibende Zeit noch einmal die gleiche Anzahl von Zugängen an.

Da passiert noch etwas. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev zu Rostocks Personalplanung)

„Da passiert noch etwas“, zitierte die Bild-Zeitung den Coach. Der 51 Jahre alte Bulgare, der seit seinem Amtsantritt kurz vor Ende der vergangenen Saison gleich 14 Spieler aus dem bisherigen Team aussortiert hat, legte sich demnach mit Blick auf sein momentan 15 Feldspieler umfassendes Personaltableau sogar ausdrücklich fest: „Ich gehe davon aus, dass wir 20 Feldspieler dabei haben.“

Zunächst plant Dotchev die Anfangsphase in der Vorbereitung auf die neue Saison offenbar nur mit seinem festen Kader. Weitere Kandidaten sollen offenkundig erst zu einem späteren Zeitpunkt Gelegenheit zu einem Probetraining bekommen können. Auch die Eigengewächse Jakob Gesien, Ben Ehlers und Johann Berger stoßen laut Dotchev erst einige Tage nach Trainingsstart zur Mannschaft.

Brand nicht nach Bremen

Neuigkeiten gibt es zudem bei einer anderen Personalie. Vor einigen Tagen schien der Wechsel von Ex-Coach Christian Brand zum SV Werder Bremen nur noch eine Frage der Zeit, dies hat sich laut den NNN nun geändert. Brand hat den Norddeutschen abgesagt und steht somit weiterhin auf der Gehaltsliste der Kogge, ein Angebot seitens des FCH zur Vertragsauflösung hat der 45-Jährige zudem abgelehnt.

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