Hansa Rostock: Hüsing vor Rückkehr

Abwehrspieler von Ferencvaros mit Hansa angeblich schon einig

Will Oliver Hüsing holen: Rostocks Coach Pavel Dotchev

Angeblich mit Oliver Hüsing einig: Hansa-Trainer Pavel Dotchev © imago

Bei Hansa Rostock zeichnet sich ein überraschendes Comeback ab. Einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 3.7.2017) zufolge steht Oliver Hüsing vor der Rückkehr an die Ostsee.

Der Innenverteidiger vom ungarischen Erstligisten Ferencvaros Budapest soll demnach bereits persönlich mit Hansa-Trainer Pavel Dotchev Gespräche geführt haben. Die Verhandlungen brachten angeblich auch ein positives Ergebnis.

Abwehr-Ass für Führungsrolle vorgesehen

Hüsing soll in Rostocks neuformierter Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen. Bereits in der Vorwoche hatte Hansas Vorstandschef Robert Marien öffentlich in Aussicht gestellt, dass die Hanseaten bis zum Saisonstart zur Stabilisierung ihres jungen Teams „noch zwei Hochkaräter“ holen werden.

Zur Verpflichtung von Hüsing fehlt noch die Einigung mit Budapest auf eine Ablöse. Bei den Magyaren, die in der zurückliegenden Saison unter dem früheren deutschen Nationalspieler Thomas Doll den nationalen Pokal gewannen, hat der 24-Jährige noch einen Vertrag bis 2018. Hüsings Marktwert wird auf rund eine Viertelmillion Euro geschätzt.

Die Rostocker denken gerne an Hüsings erstes Engagement auf der Kogge zurück. Zur Rückrunde der Spielzeit 2014/15 war der Abwehrspieler von Werder Bremen II auf Leihbasis zu Hansa gekommen und avancierte auf Anhieb zum Stammspieler.

Werder holte Hüsing allerdings nach sechs Monaten wieder zurück. Danach blieben seine Hoffnungen auf eine Beförderung zur  Bundesliga-Mannschaft der Hanseaten aber unerfüllt.

In Budapest gelang Hüsings seit seinem Wechsel vor Jahresfrist der angestrebte Durchbruch ebenfalls nicht. Bei Doll war der gebürtige Bührener nur vorübergehend für die Startelf gesetzt.

Zuletzt spielte Hüsing sogar gar keine Rolle mehr in den Planungen des Coaches. Im Cup-Finale kam der Hüne nicht zum Einsatz, und in Budapests erstem Qualifikationsspiel in der Europa League gehörte der Defensivspezialist überhaupt nicht zum Kader.

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