Holstein Kiel: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Marc Heider im Trikot des VfL Osnabrück.

Marc Heider verließ Holstein Kiel im Sommer. Auch beim VfL Osnabrück ist er absoluter Führungsspieler. ©Imago

Im Sommer haben einige wichtige, teils auch langjährige Spieler Holstein Kiel verlassen, um ihr Glück bei neuen Vereinen zu suchen. Liga-Drei.de zeigt Euch in der folgenden Übersicht, wie sich die Ex-Störche bei ihren neuen Klubs machen.

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Marc Heider: Sieben Jahre ging der Stürmer an der Kieler Förde auf Torejagd, zwischenzeitlich war er sogar Kapitän. Im Sommer wechselte er wieder zu seinem Jugendverein VfL Osnabrück. Bei den „Lila-Weißen“ stand er bislang fast immer über die komplette Spielzeit auf dem Platz, drei Torvorlagen hat er in dieser Saison bereits geliefert.

Marlon Krause: Wie Heider wechselte auch der 2012 aus Jena gekommene Krause innerhalb der 3. Liga. Nachdem er aufgrund eines Kreuzbandrisses beinahe die komplette Vorsaison verpasste, läuft es für ihn bei der SG Sonnenhof Großaspach momentan ganz gut. Er ist zwar kein unumstrittener Stammspieler, kommt aber dennoch regelmäßig zum Einsatz.

Maik Kegel: Auch der zentrale Mittelfeldspieler blieb in der 3. Liga, er steht jetzt bei Fortuna Köln unter Vertrag. Bis zu seiner schweren Verletzung am 17. September (Kreuzbandriss) stand Kegel immer in der Startelf der Kölner Südstädter. Jetzt ist fraglich, ob er in dieser Saison noch einmal aufs Feld zurückkehren kann.

Manuel Schäffler: In Kiel zuletzt oft nur noch als Joker eingewechselt, war der Stürmer bei seinem neuen Klub SV Wehen-Wiesbaden anfangs noch Stammspieler. In den vergangenen vier Partien durfte Schäffler aber deutlich seltener zeigen, was er kann. Bislang stehen für ihn ein Tor und ein Assist zu Buche.

Denis Weidlich: Den Defensivmann hielt es nur eine Saison in Kiel. Nachdem seine Einsatzzeiten in der Rückrunde deutlich weniger wurden, löste er seinen Vertrag auf und schloss sich dem südafrikanischen Erstligisten Maritzburg United an. Hier ist er in der Innenverteidigung gesetzt, er hat noch keine Minute in dieser Spielzeit verpasst.

Niklas Jakusch: Der Torwart verbrachte einen Großteil seiner Jugend im Nachwuchs der „Störche“. Bei den Profis musste er sich oftmals mit dem Status als Nummer 2 begnügen, da in vielen Fällen Kenneth Kronholm oder auch Robin Zentner der Vorzug gegeben wurde. Jakusch spielt jetzt beim FC 08 Homburg in der Regionalliga, hier ist er der Stammkeeper.

Manuel Hartmann: Nach vier Jahren bei Holstein entschied sich der Innenverteidiger dazu, in Kiel zu bleiben – allerdings beim TSV Schilksee, der in der Schleswig-Holstein-Liga spielt. Dort ist Hartmann Kapitän, beim 4:0 gegen den Oldenburger SV Anfang Oktober traf er erstmals für seinen neuen Verein.

Fabian Arndt: Der 21-Jährige konnte sich, nachdem er vor zwei Jahren einen Profivertrag erhalten hatte, nicht in der 1. Mannschaft etablieren – er kam nur auf vier Einsätze in der 3. Liga. Nun geht Arndt für den ETSV Weiche Flensburg in der Regionalliga auf Torejagd. Seine bisherige Bilanz: 13 Pflichtspiele, sechs Vorlagen.

Finn Wirlmann & René Guder: Wie Arndt sind auch Wirlmann und Guder jetzt für Flensburg unterwegs. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen sind diese Spieler aber nur ausgeliehen. Beide gehören zum absoluten Stammpersonal. Vor allem Guder macht momentan richtig von sich reden: In elf Ligaspielen gelangen ihm bereits zehn Treffer.

Willi Evseev & Fabian Schnellhardt: Beide waren ausgeliehen und kehrten im Sommer zu ihren Stammklubs zurück. Während es Evseev beim 1. FC Nürnberg erst ein einziges Mal in den Profikader schaffte, ist Schnellhardt beim MSV Duisburg gesetzt. Als zentraler Mittelfeldspieler legte er bislang ein Tor der „Zebras“ direkt vor.