Holstein Kiel: Zwischenbilanz der Neuzugänge

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Dominic Peitz von Holstein Kiel

Fest etabliert. Neuzugang Dominc Peitz ist eine wichtige Stütze im Kieler Mittelfeld. ©Imago

Neun neue Spieler konnte Holstein Kiel in der Sommer-Transferperiode verpflichten, wobei gleich drei Akteure aus der 2. Liga an die Förde kamen. Liga-Drei.de hat sich die bisherigen Leistungen der neun Neuen angeschaut und zieht eine erste Bilanz.

Tammo Harder: Der ehemalige U20-Nationalspieler (kam von BVB II) hatte im zweiten Heimspiel gegen Lotte seinen großen Auftritt, als er beim 3:1 direkt ein Tor erzielen konnte. Diese Leistung konnte er allerdings nicht bestätigen und hat es unter Neu-Trainer Markus Anfang schwer, auf Einsatzzeit zu kommen. Mit insgesamt 71 Ligaspiel-Minuten kann Harder nicht zufrieden sein.

Dominic Peitz: Auf ihren Königstransfer vom KSC mussten die Kieler Störche einige Wochen warten, fiel Dominic Peitz doch die ersten Saisonspiele mit einem Innenbandriss aus. Nach seiner Genesung zeigte Peitz aber die Leistungen, die von ihm erwartet werden und hat sich als Chef im defensiven Mittelfeld etabliert.

Dominick Drexler: Mit dem aus Aalen gekommenen Offensiv-Mann sind die Kieler zufrieden. Drexler sicherte sich direkt einen Stammplatz, stand in jedem Spiel in der Startelf und war an sieben Toren direkt beteiligt.

Niklas Hoheneder: Vom SC Paderborn schlug es den Österreicher an die Kieler Förde, wo er auch neunmal in der Startelf stand. Zuletzt hatte der frühere U21-Nationalspieler der Alpenrepublik allerdings nach Nachsehen und kam in den vergangenen beiden Partien nur von der Bank.

Alexander Bieler: Aus der 2. Bundesliga vom SV Sandhausen gekommen, ist Bieler bislang nicht die erhoffte Verstärkung. Nur fünfmal schaffte er es in die Startelf, während er sechsmal von der Bank kam. Offensiv wusste er bislang noch gar nicht zu überzeugen und war an keinem Treffer direkt beteiligt. 

Luca Dürholtz: Nach einem absolut enttäuschenden Jahr bei Dynamo Dresden mit nur vier Einsätzen wollte Luca Dürholtz in Kiel wieder an sein Leistungsvermögen anknüpfen. Bislang gelang dem in der Leverkusener Jugend ausgebildete Offensiv-Akteur aber nicht der Durchbruch. Immerhin durfte er zuletzt gegen Erfurt mal wieder für ein paar Minuten ran.

Kingsley Schindler: Der Ghanaer ist eine positive Überraschung. Aus der vierten Liga von Hoffenheim II gekommen, war Schindler eigentlich als Rechtsverteidiger eingeplant. Holstein Kiel setzte ihn aber offensiver auf dem rechten Flügel ein, wo er mit fünf Tor-Beteiligungen zum Stammspieler reifte.

Arne Sieker: Zu Beginn der Saison schien es so, dass das Nachwuchs-Talent wenig Chancen hat, sich für die erste Mannschaft zu empfehlen. Über starke Trainingsleistungen empfahl sich Sieker jedoch für höhere Aufgaben und ist seit dem achten Spieltag als Linksverteidiger gesetzt.

Miguel Fernandes: Der ebenfalls aus der eigenen Jugend hochgezogene Fernandes muss sich im Gegensatz zu Sieker weiter gedulden. Bisher kommt er nur für die zweite Mannschaft in der Schleswig-Holstein-Liga zum Einsatz, für die er in sechs Partien einmal traf.