Jahn Regensburg: Hofmann traut dem SSV den Aufstieg zu

Ex-Keeper glaubt an einen Dreikampf mit Kiel und Magdeburg

Michael Hofmann war früher Torwart des SSV Jahn.

Michael Hofmann absolvierte insgesamt 92 Pflichtspiele für Jahn Regensburg. ©Imago/Bernd König

Vier Spieltage sind in der 3. Liga noch zu gehen, fünf Mannschaften machen sich noch ernsthafte Hoffnungen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Während der MSV Duisburg als Tabellenführer kaum noch zu stoppen sein dürfte, kämpfen Holstein Kiel, der 1. FC Magdeburg, Jahn Regensburg und der VfL Osnabrück um die weiteren Plätze. Geht es nach Michael Hofmann, dann würden die Regensburger am Ende auf jeden Fall zu den Aufsteigern zählen.

Der Druck liegt nicht bei Regensburg. (Michael Hofmann)

Der Keeper, der mit seinen 44 Jahren immer noch im Tor des Bayernligisten SV Pullach steht, glaubt auf jeden Fall an seinen Ex-Klub. Hofmann sagte gegenüber Liga-Drei.de: „Für mich wird es ein Dreikampf zwischen Kiel, Magdeburg und dem SSV. Ich traue dem Jahn den Aufstieg zu, weil der Druck nicht bei Regensburg liegt. Natürlich wollen sie es durchziehen, aber als Aufsteiger war klar, dass zunächst nur der Klassenerhalt zählt. Alles andere ist Bonus.“

Parallelen zu 2012

Michael Hofmann weiß, wovon er spricht. Er war dabei, als der SSV Jahn letztmals in die 2. Bundesliga aufstieg. Im Jahr 2012 war das, und die aktuelle Tabellensituation ist von der Konstellation her ähnlich eng wie damals. Besonders wichtig wird daher das Spiel am kommenden Samstag, wenn die Regensburger den direkten Konkurrenten Holstein Kiel zum Top-Spiel empfangen.

Das Spiel ist eine Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei. (Michael Hofmann)

Das sieht auch Hofmann so: „Das Spiel ist eigentlich eine Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei. Es wird ein ausgeglichenes Ding, mit zwei Trainerfüchsen (Heiko Herrlich und Markus Anfang, d. Red.) an der Seitenlinie. Ich tippe auf ein 1:1, was Kiel in der jetzigen Situation wohl ein bisschen mehr helfen würde.“ 

Mit den beiden Keepern Philipp Pentke und Kenneth Kronholm hat Michael Hofmann übrigens noch selbst zusammengespielt. Die Partie am Samstag wird er aus Zeitgründen allerdings nicht live verfolgen können. Zeitgleich muss er nämlich mit seinem SV Pullach im Kampf um die Meisterschaft in der Bayerliga gegen den TSV Rain/Lech antreten.

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