Jahn Regensburg: Pusch verspürt keinen Druck

Keine Enttäuschung bei Nichtaufstieg

Kolja Pusch könnte mit dem SSV den Durchmarsch schaffen.

Kolja Pusch (r.) hat mit Jahn Regensburg gute Karten im Aufstiegsrennen. ©Imago

Noch fünf Spiele sind in der 3. Liga zu gehen – und noch immer haben einige Mannschaften die Chance, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Dem MSV Duisburg dürfte dieser kaum noch zu nehmen sein, dahinter trennen die Ränge zwei und acht aber gerade einmal fünf Punkte. Die aktuell besten Aussichten auf den direkten Aufstieg hat, für viele sehr überraschend, Jahn Regensburg. Der große Vorteil des SSV: Die Mannschaft hat – im Gegensatz zu vielen Konkurrenten – nicht den Druck, aufsteigen zu müssen.

Egal wie die Saison ausgeht, keiner ist enttäuscht. (Kolja Pusch)

Deswegen sieht auch Kolja Pusch – nominiert als Liga-Drei.de „Spieler des 33. Spieltags“ – den möglichen Aufstieg nur als Bonus für eine Top-Saison. Im kicker (Heft 32/17 vom 18.04.2017) sagte der 24-Jährige: „Wir sind sehr stolz, es macht riesig Spaß, dass wir Woche für Woche geilen Fußball spielen. Egal wie die Saison ausgeht, keiner ist enttäuscht, weil wir einfach in jedem Spiel ein Riesen-Feuerwerk abgeliefert und alles gegeben haben.“

Interessantes Restprogramm

Das kann man ohne Frage unterschreiben. Auch Florian Kohfeldt, Trainer von Werder Bremen II, war nach der 1:3-Niederlage in Regensburg am Karsamstag tief beeindruckt von der Spielweise des SSV Jahn: „Das ist wirklich schöner Fußball, gegen den man hier spielt“, so der Bremer Coach.

Träumen ist an der Donau nach drei Siegen am Stück also definitiv erlaubt. Erst recht, wenn die Regensburger auch am Wochenende in Wiesbaden und vor allem in der Woche darauf gegen den Mitkonkurrenten Holstein Kiel punkten. Abschließend warten noch Erfurt, Chemnitz und Münster – ein anspruchsvolles, in der aktuellen Form aber definitiv machbares Restprogramm für den Jahn.

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