Karlsruher SC: Gordon-Wechsel perfekt

Innenverteidiger vor Unterschrift

Daniel Gordon vom KSC

Auf dem Sprung zurück in den Wildpark. Daniel Gordon soll zeitnah beim KSC unterschreiben. ©Imago

Update (17:30):
Der SV Sandhausen hat den Transfer nun offiziell bestätigt. „Mit dem Wechsel entsprechen wir dem Wunsch des Spielers. Daniel wünschen wir für seine private wie sportliche Zukunft alles Gute“, wird SVS-Geschäftsführer Otmar Schork zitiert.

Auch der KSC meldete sich zu der Rückkehr zu Wort: „Ich bin mir sicher, dass er an seine herausragenden Leistungen hier beim KSC anknüpfen und ein weiterer wichtiger Baustein für unser Team sein wird“, stellt Sportdirektor Oliver Kreuzer die Beudeutung der Personalie heraus. Gordon hat im Wildpark einen Vertrag bis 2019 unterschrieben.

Kandidat fürs Kapitänsamt

Was sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet hat, soll laut regio-news.de heute bekannt gegeben werden. Daniel Gordon kehrt vom SV Sandhausen zurück in den Wildpark. Der 31-jährige Innenverteidiger war erst vor der Saison 2016/17 zum SVS gewechselt, nachdem mit ihm beim KSC nicht mehr geplant wurde. Die neue sportliche Führung in Karlsruhe sieht das allerdings anders und im Deutsch-Jamaikaner ein wichtiges Puzzleteil beim Projekt Wiederaufstieg.

Mit Gordon hätte der KSC dann vier Innenverteidiger unter Vertrag, wobei Neuzugang David Pisot möglicherweise als Rechtsverteidiger eingeplant ist – zumal immer noch nicht geklärt ist, ob Talent Matthias Bader den Verein verlässt. Sportchef Kreuzer hatte bei einem attraktiven Angebot Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Nach den Transfers von Hofmann, Bülow, Stroh-Engel und Fink hätten die Karlsruher mit Gordon einen weiteren Neuzugang mit Führungsqualitäten, sodass Trainer Marc-Patrick Meister bei der Wahl des Kapitäns die Qual der Wahl haben dürfte – zumal Vorjahres-Spielführer Dirk Orlishausen gewiss auch Ansprüche stellen dürfte.

Offen ist aktuell noch die Frage, ob der KSC für den „verlorenen Sohn“ eine Ablöse berappen muss, steht Gordon in Sandhausen noch bis 2018 unter Vertrag. Bislang haben die Karlsruher bei ihren 14 Neuzugängen nur für VfB-Talent Wanitzek eine Ablöse hinlegen müssen.

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