Karlsruher SC: Verein profitiert von Calhanoglu-Transfer

Auch Osnabrück winken Einnahmen

Oliver Kreuzer, Sportdirektor beim KSC

Grund zur Freude: Oliver Kreuzer darf sich über eine sechsstellige Summe freuen.

Der KSC weilt derzeit im Trainingslager im österreichischen Brixental, bis zum 12. Juli stehen dort schweißtreibende Einheiten auf dem Programm. Einen Grund zur Freude hatte indes Sportdirektor Oliver Kreuzer. Durch den Transfer von Hakan Calhanoglu von Bayer 04 Leverkusen zum AC Mailand, darf sich der KSC über einen mittleren sechsstelligen Betrag freuen. Dies berichtet abseits-ka.

Calhanoglu kam 2009 als Jugendspieler zum KSC und durchlief sämtliche Teams, bis er 2012 für knapp 2,5 Millionen Euro zum HSV wechselte. Die Hanseaten liehen den heute 23-Jährigen anschließend erneut in den Wildpark aus.

Personell könnte sich beim KSC in den nächsten Tagen jedoch noch etwas tun. Ob Matthias Bader den Verein verlassen wird, ist noch unklar. „Das entscheiden wir, ob er geht“, wird Kreuzer zu dieser Personalie zitiert. Dennis Kempe darf den KSC hingegen verlassen, Erzgebirge Aue hat den Verteidiger auf der Liste.

Spült Kampl-Transfer Geld in die Kassen?

In knapp zwei Wochen steht für die Elf von Trainer Marc-Patrick Meister hingegen das Eröffnungsspiel im Wildpark gegen den VfL Osnabrück an, welches live in der ARD zu sehen sein wird.

Auch für die Lila-Weißen könnte es bald zu ungeplanten Einnahmen kommen, denn neben Cahanoglu steht auch Kevin Kampl bei Leverkusen vor dem Absprung. Hier würde ein ähnliches Szenario eintreten wie beim KSC: Sollte der Slowene, der in der Spielzeit 2011/12 an der Bremer Brücke kickte, wechseln, greift laut NOZ der Solidaritätsmechanismus der FIFA. 

Da Kampl, ebenso wie Calhanoglu beim KSC, noch nicht das 23. Lebensjahr vollendet hatte, als er beim VfL unter Vertrag stand, gilt Osnabrück in der Vita des Spielers als Ausbildungsverein und wird somit 0,5 Prozent von der Ablösesumme einheimsen.

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