Klewin vs Kronholm – der Torhüter-Vergleich

Blick auf die beiden Keeper vor dem anstehenden Duell

Spielervergleich von Klewin & Kronholm

Während Erfurt seit mittlerweile fünf Partien auf einen Sieg wartet, sieht es dies bezüglich für die KSV besser aus. Seit sechs Partien ist das Team von der Ostsee mittlerweile schon ungeschlagen und rangiert vor dem kommenden 33. Spieltag in der Tabelle auf dem zweiten direkten Aufstiegsplatz hinter dem MSV Duisburg. Nun müssen die „Störche“ am Sonnabend die knapp 500 Kilometer lange Reise nach Thüringen antreten.

Bringt die Defensive den Aufstieg?

Blickt man dabei auf die Schlussmänner beider Teams, stellt man schnell fest: Man hat es auf beiden Seiten mit einer klaren Nummer eins zu tun. Denn sowohl Philipp Klewin bei Rot-Weiß Erfurt als auch Kenneth Kronholm bei Holstein Kiel haben bislang noch keine Spielminute verpasst. Beide Akteure bringen es somit auf die vollen 2880 Einsatzminuten.

Doch in dieser konnten sich beide Torhüter unterschiedlich auszeichnen. Kronholm konnte sich in der bisherigen Spielzeit auf seine Vorderleute verlassen und musste bislang erst 23 Gegentreffer hinnehmen – dies ist der Spitzenwert in der 3. Liga. Da auch die Offensive der „Störche“ konstant abliefert, kann Kiel momentan das beste Torverhältnis unter den Aufstiegsanwärtern vorweisen (hier geht’s zur Aufstiegsprognose).

Die Rot-Weißen aus Erfurt, deren Klassenzugehörigkeit für die kommende Spielzeit noch nicht gesichert ist, mussten hingegen schon 39 Gegentore aufarbeiten. Erstaunlich ist jedoch, dass beide Keeper in bislang 13 Partien eine weiße Weste wahren konnten und keinen gegnerischen Treffer hinnehmen mussten. Damit reihen sie sich ligaweit in die Top-5 dieser Statistik ein.

Bringt die Defensive den Klassenerhalt?

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Klewin in den übrigen Partien im Schnitt deutlich mehr Gegentreffer pro Partie hinnehmen musste – nämlich 2,05 im Schnitt. Über die gesamte Spielzeit betrachtet, klingelt es alle 73,8 Spielminuten im RWE-Gehäuse. Bei Kronholm liegt dieser Wert bei 125,2, der gebürtige US-Amerikaner kassierte zudem nur durchschnittlich 1,21 Gegentore pro Partie, in denen er die Null nicht halten konnte.

Doch wie wichtig es für die Erfurter ist zu Null zu spielen, machen folgende Werte deutlich: Aus den 13 Spielen, in denen Klewin ohne Gegentor blieb, resultieren neun Siege und vier Unentschieden – dies ergibt einen Punkteschnitt von 2,38. Zudem gab es dabei acht 1:0-Erfolge.

Kiel konnte hingegen nur sechs der 13 Zu-Null-Partien gewinnen, die sieben übrigen endeten mit einer Punkteteilung. Dies brachte der KSV bislang 1,92 Zähler im Schnitt ein. Dennoch stellt diese Statistik einen wichtigen Faktor für Holstein dar: In den jüngsten sieben Spielen blieb Kronholm sechsmal ohne Gegentor und verhalf seinem Team somit auch zum Aufschwung auf den zweiten Tabellenplatz.

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