MSV Duisburg: Aufstieg ist finanziell notwendig

Duisburg hofft auf den Aufstieg

Ivica Grlic vom MSV Duisburg

Ivica Grlic hatte gute und schlechte Nachrichten zur Zukunft des MSV zu vermelden. ©Imago

Während heute Abend um 19.30 Uhr das Spiel bei Hansa Rostock ansteht, fand am gestrigen Dienstag die Jahreshauptversammlung des MSV Duisburg statt. Auf dieser verdeutlichten Präsident Ingo Wald und Geschäftsführer Peter Mohnhaupt erneut die wirtschaftliche Notwendigkeit eines Aufstiegs in die 2. Bundesliga.

Verbindlichkeiten belasten die Gegenwart

In Folge der Insolvenz im Jahr 2013 vereinbarte der MSV mit den Gläubigern einen Drei-Jahres-Plan, welcher 2014 begann. Nun werden die Altlasten in Höhe von 2,5 Millionen Euro fällig. Die Duisburger benötigen somit die erhöhten Einnahmen durch die Teilnahme an der 2. Liga. Alleine sieben Millionen Euro an Fernsehgeldern könnten die Meidericher im Aufstiegsfall einnehmen. In Liga Drei bekäme der MSV lediglich eine Million. Eine Summe, mit der die fälligen Zahlungen kaum zu bewältigen wären.

Auch im Falle eines Aufstiegs wird der finanzielle Spielraum sehr gering sein. (Ingo Wald)

Sollte dem MSV der sofortige Wiederaufstieg gelingen, würde dies jedoch nicht bedeuten, dass die Meidericher finanzielle Sprünge machen könnten. Präsident Ingo Wald sagte hierzu in der BILD (Ausgabe vom 05.04.2017): „Aber auch im Falle eines Aufstiegs wird der finanzielle Spielraum sehr gering sein. Dennoch ist die 2. Liga für uns alternativlos.“ Angesichts von sechs Millionen Euro Verbindlichkeiten, ist die 2. Liga für die Liquidität der Zebras essenziell wichtig.

Bomheuer verlängert um drei Jahre

Während die Duisburger finanzielle Sorgen quälen, konnte Sportdirektor Ivica Grlic auch eine positive Nachricht vermelden. Innenverteidiger Dustin Bomheuer verlängerte seinen Vertrag bis 2020. Die Vertragsverlängerung des Eigengewächs ist die zweite Vertragsunterzeichnung in kurzer Zeit. Zuletzt hatte auch Fabian Schnellhardt für drei weitere Jahre unterschrieben.

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