MSV Duisburg: Leutenecker auf dem Abstellgleis

27-Jähriger spielt bislang keine Rolle

Ivica Grlic, Manager beim MSV Duisburg

MSV-Manager Ivica Grlic muss in der „Causa Leutenecker“ eine Lösung finden. ©Imago

Zwar kann der MSV den Sprung in die 2. Bundesliga am kommenden Spieltag in Aalen noch nicht perfekt machen, mit einem Sieg würden die Zebras diesem Ziel jedoch wieder einen Schritt näher kommen. Im zurückliegenden Sommer visierten die Duisburger den direkten Wiederaufstieg als Ziel an und verstärkten sich insgesamt mit zehn neuen Akteuren.

Fehlende Perspektive

Einer von ihnen war Fabio Leutenecker, der sich nach dem Abstieg der Stuttgarter Kickers dem MSV anschloss. Bislang scheint die Beziehung zwischen dem 27-Jährigen und seinem neuen Verein jedoch noch nicht wirklich zu fruchten. Erst zehn Einsätze kann Leutenecker in dieser Spielzeit vorweisen, zuletzt blieb dem Rechtsverteidiger sogar ein Platz im Kader mehrmals verwehrt – trotz einer Vielzahl an Ausfällen und Sperren, die der MSV zuletzt im Abwehrverbund zu beklagen hatte.

Wohin also mit Leutenecker? Eine Frage, die es für MSV-Manager Ivica Grlic zu klären gilt. Vertraglich ist der 27-Jährige noch bis zum Sommer 2018 an die Meidericher gebunden, laut BILD (Ausgabe vom 27.04.2017) könnten sich die Wege in der kommenden Transferperiode bereits wieder trennen. So sehnlichst der MSV-Aufstieg herbeigesehnt wird, die Einsatzchancen von Leutenecker dürften sich in der 2. Bundesliga nicht mehren.

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