MSV Duisburg: Zwischenbilanz der Neuzugänge

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Mark Flekken vom MSV Duisburg

Sicherer Rückhalt. Die Verpflichtung von Mark Flekken erwies sich als Volltreffer. ©Imago

Als Zweitliga-Absteiger ist der MSV in die aktuelle Spielzeit gestartet, vier Spieltage vor dem Ende der Hinrunde grüßen die Meidericher von der Tabellenspitze. Grundlage für den Erfolg ist dabei die Defensive, vor allem im eigenen Stadion stehen die Duisburger Abwehrreihen stabil und kassierten in den bislang sieben Heimspielen erst einen Gegentreffer. Liga-Drei.de stellt die Neuzugänge vor und verrät Euch, wie sich diese bislang präsentierten.

Fabio Leutenecker: Ablösefrei kam er vor der Saison von den Stuttgarter Kickers, bei seinem neuen Verein bringt er es aktuell auf vier Einsätze. Vor allem zu Saisonbeginn setzte Duisburgs Trainer Ilia Gruev ihn als Rechtsverteidiger ein, seit dem achten Spieltag blieb Leutenecker jedoch ohne Einsatz.

Mael Corboz: Der junge US-Amerikaner, zuvor für die Wilmington Hammerheads in Amerika aktiv, konnte die Verantwortlichen des MSV vor der Saison überzeugen und erhielt einen Zweijahresvertrag. Bislang reichte es für ihn für drei Einsätze im Niederrheinpokal, in der Liga blieb der 22-Jährige bislang noch außen vor.

Daniel Zeaiter: Er ist die Nummer zwei auf der Torwartposition, in allen Ligaspielen saß er als Ersatzkeeper auf der Bank. Anfang Juli zog es in von der Mainzer Zweitvertretung an den Rhein.

Tugrul Erat: Zwei Tore in neun Einsätzen – so lautet die bisherige Bilanz für den 24-Jährigen, dessen Treffer dem MSV bislang sechs Punkte sicherten. Sowohl beim 2:1 Sieg in Magdeburg, als auch beim 1:0 Heimerfolg gegen die Zweitvertretung vom SV Werder Bremen entpuppten sich Erats Treffer als siegbringend. Der Rechtsaußen war vor seinem Wechsel für Fortuna Düsseldorf am Ball.

Thomas Blomeyer: Beim klaren 4:0-Erfolg der Duisburger über den 1. FSV Mainz 05 II am vierten Spieltag verzeichnete Blomeyer seine bislang einzigen Einsatzminuten. Ansonsten gehört der 20-Jährige, der aus Ingolstadt kam, fast immer zum MSV-Kader.

Tim Albutat: Er war bereits in den vergangene zwei Spielzeiten leihweise für Duisburg aktiv, vor der Saison konnte ihn der MSV fest vom SC Freiburg II verpflichten. Bei den Meiderichern zählt der 24-Jährige zum Stammpersonal, zehnmal agierte er von Beginn an und markierte jeweils einen Treffer und einen Assist.

Mark Flekken: Unangefochtene Stammkraft im Tor des MSV. In allen Partien hütete der Niederländer, der in den vergangenen Jahren bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag stand, das Duisburger Tor und kassierte dabei die wenigsten Gegentreffer in der Liga. Zudem bescherte Flekken seiner Mannschaft einen Punktgewinn am zweiten Spieltag, als er beim 1:1 gegen den VfL Osnabrück kurz vor Schluss nach einer Ecke den Ausgleichstreffer erzielte.

Mohamed Cissé: Dreimal saß der 19-Jährige in der Liga auf der Bank, blieb jedoch ohne Einsatzzeit. Im Niederrheinpokal durfte der offensive Mittelfeldspieler, der aus der eigenen Jugend hochgezogen wurde, in zwei Partien für einige Minuten ran und gab dabei einen Assist.

Luca Thuyl: Nach seiner einjährigen Leihe zum SV Hönnepel-Niedermörmter kehrte der 19-Jährige zu seinem Jugendverein zurück. In der aktuellen Spielzeit bringt Thuyl es auf vierzehn Einsätze für die Reserve des MSV, bei denen er drei Tore vorbereiten konnte. Für die Profis kam er bislang zweimal im Niederrheinpokal zum Zuge.

Fabian Schnellhardt: In der vergangenen Saison lief er leihweise für Holstein Kiel in der dritten Liga auf, in dieser Spielzeit darf er sich nun für den MSV beweisen. Im zentralen Mittelfeld ist er unter Trainer Ilia Gruev als Stammkraft gesetzt, lediglich zwei Spiele verpasste er aufgrund einer Rotsperre. Ein Tor bereitete der 22-Jährige bisher vor.