Preußen Münster: Drei Spiele ohne Schwarz

Mittelfeldspieler nach rüdem Foul gesperrt

Benjamin Schwarz, Mittelfeldspieler von Preußen Münster.

Benjamin Schwarz muss laut DFB-Urteil drei Partien lang zuschauen. ©Imago

Für Preußen Münster kommt es dieser Tage richtig dicke: Die Mannschaft erreichte gegen den Halleschen FC am Samstagnachmittag zwar ein 1:1 und zeigte eine deutlich bessere Leistung als bei der Pleite gegen Mainz II in der Vorwoche. Dennoch blieben die „Adlerträger“ auf einem Abstiegsplatz kleben.

Zu allem Überfluss muss der SCP an den kommenden Wochen auf Benjamin Schwarz verzichten. Der erfahrene Mittelfeldspieler sah gegen Halle nach einem harten Foul an Sascha Pfeffer die Rote Karte von Schiedsrichter Tobias Stieler. Der DFB entschied heute darüber, dass der 30-Jährige drei Spiele lang zuschauen muss.

Erst gegen Aalen wieder dabei

In der offiziellen Begründung des DFB, die auf der offiziellen Preußen-Homepage nachzulesen ist, heißt es: „Spieler Schwarz hat durch seine Spielweise (…) seinen Gegenspieler in dessen Gesundheit erheblich gefährdet und somit rücksichtslos gehandelt.“ Hinzu komme straferschwerend, dass Schwarz bereits vor eineinhalb Jahren nach einer Tätlichkeit im Spiel gegen den VfR Aalen vom DFB-Sportgericht gesperrt wurde.

Apropos Aalen: Gegen den VfR (25. März) steht Schwarz seiner Mannschaft wieder zur Verfügung. Fehlen wird er den Münsteranern allerdings in Magdeburg sowie in den beiden extrem wichtigen Partien gegen den FSV Frankfurt und Bremen II, zwei Konkurrenten im Abstiegskampf der 3. Liga.

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