Preußen Münster: Kittner-Comeback gegen Halle fraglich

Das Knie des Innenverteidigers streikt noch

Ole Kittner, Innenverteidiger des SC Preußen Münster.

Ole Kittner hatte in dieser Saison schon häufiger mit Verletzungen zu kämpfen. ©Imago

Beim SC Preußen Münster läuft es momentan aber mal so gar nicht rund. Erst gab es in der vergangenen Woche das peinliche Aus im Westfalenpokal, als sich die „Adlerträger“ im Viertelfinale dem Regionalligisten SV Rödinghausen geschlagen geben mussten. Darauf folgte am Samstag eine 1:3-Niederlage bei der Reserve von Mainz 05, die auch an Trainer Benno Möhlmann nicht spurlos vorbei ging.

Ein Gefühl der Instabilität. (Ole Kittner)

Nicht mit dabei sein konnte in beiden Partien Ole Kittner, bei dem nach dem Spiel in Duisburg vor zweieinhalb Wochen ein Bluterguss im rechten Knie diagnostiziert wurde. Und es sieht wohl so aus, als müsste der SCP noch ein wenig länger ohne den Abwehrchef auskommen – bisher konnte Kittner nämlich nur ein leichtes Lauftraining absolvieren. In der BILD (Ausgabe vom 01.03.2017) sagte der 29-Jährige: „Ich habe ein Gefühl der Instabilität im Knie, sobald ich mich mit dem rechten Bein fester abdrücke.“

Schon zum dritten Mal verletzt

Beim Heimspiel gegen den Halleschen FC wird es also wahrscheinlich nichts mit einem Comeback. Wobei Kittner selbst die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat: „Natürlich wäre ich gerne gegen Halle dabei. Aber es macht nur Sinn, wenn ich mich absolut sicher fühle. Und das ist momentan leider noch nicht der Fall.“

Für Ole Kittner ist es übrigens nicht die erste Verletzung der laufenden Saison: Gleich zu Beginn der Spielzeit verpasste er zwei Spiele aufgrund von Problemen mit dem Hüftbeuger, in der letzten Partie vor Weihnachten setzte ihn eine Bänderverletzung außer Gefecht. Insgesamt absolviert er bislang zwölf Partien für die Preußen, bei allen Einsätzen stand er in der Startelf.

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