Preußen Münster: Möhlmann zählt Aydin an

Hat der Neuzugang seinen Kredit bereits verspielt?

Benno Möhlmann, Trainer bei Münster

Setzt Mirkan Aydin unter Druck: SCP-Coach Benno Möhlmann. ©Imago

Die 0:1-Pleite in Magdeburg war für die Adlerträger die sechste Niederlage in den vergangenen neun Ligapartien, während dieser Zeit gab es nur zwei Siege und ein Remis. Zu wenig für ein Team, das mitten im Abstiegskampf steckt und nach 26 Spielrunden auf dem 18. Tabellenplatz feststeckt.

Am Dienstagabend bietet sich den Preußen im eigenen Stadion jedoch bereits die nächste Gelegenheit, wichtige Punkte zu erspielen. Nicht nur für Coach Benno Möhlmann beginnt mit dem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt die wohl wichtigste Saisonphase, auch die Leistungen einiger SCP-Akteure werden derzeit kritisch geprüft – allen voran die von Mirkan Aydin.

Eine Frage der Einstellung?

Der 29-Jährige wechselte erst im Winter ins Münsterland, der Start verlief dabei vielversprechend. In den ersten vier Partien gelangen Aydin gleich drei Treffer, zudem steuerte er bereits zwei Vorlagen bei. Mit einem solchen Einstand sollte der Neuzugang seine Verpflichtung eigentlich mehr als gerechtfertigt haben, Möhlmann sieht jedoch vor allem dank des guten Starts für Aydin in Münster ein Problem.

Bei Aydin habe ich das Gefühl, dass es ihm bei uns (...) zu schnell zu gut ging. (Benno Möhlmann)

„Bei Aydin habe ich das Gefühl, dass es ihm bei uns – bedingt durch seine Tore gegen Rostock und Großaspach – zu schnell zu gut ging“, so der SCP-Coach in der aktuellen Bild (Ausgabe vom 13.03.2017), der zudem die Einstellung des Winter-Neuzugangs rügt: „Er ist zweifelsfrei ein Klasse-Fußballer, muss aber bereit sein, sich mehr zu quälen und den letzten Schritt zu machen“.

Bereits am vergangenen Spieltag musste Aydin erstmals nach seiner Verpflichtung auf der Bank Platz nehmen, nachdem er zuvor in den ersten sechs Partien in der Startelf stand. 

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