Preußen Münster: Planungen auch für die 4. Liga

SCP muss vorsichtshalber zweigleisig fahren

Benno Möhlmann, Trainer von Preußen Münster.

Nach vier Pleiten in fünf Spielen stehen Benno Möhlmann und Preußen Münster wieder unter großem Druck. ©Imago

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde sich der SC Preußen Münster nach dem katastrophalen Saisonstart mit nur zwei Siegen aus den ersten 13 Partien auf dem richtigen Weg befinden. Nachdem Benno Möhlmann den Trainerposten übernommen hatte, folgte eine Serie mit fünf Spielen ohne Niederlagen und sogar vier Erfolgen am Stück.

Ich bin überzeugt, dass Preußen nicht absteigt. (Malte Metzelder)

Doch in den zurückliegenden fünf Partien kassierten die „Adlerträger“ wieder vier Niederlagen, sodass es bislang nicht gelungen ist, sich ein wenig von den Abstiegsrängen abzusetzen. Deshalb plant der SCP auch zweigleisig für die kommende Saison, wie der neue Sportdirektor Malte Metzelder jetzt in der BILD (Ausgabe vom 16.02.2017) bestätigte: „Zunächst einmal bin ich überzeugt, dass Preußen nicht absteigt. Andererseits sind die Zukunftsplanungen aber unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit.“

Schwere Aufgaben vor der Brust

Es wäre natürlich auch einfach fahrlässig, wenn die Verantwortlichen das anders handhaben würden. Schließlich ist die Situation momentan ziemlich bedrohlich, denn die Münsteraner liegen punktemäßig gleichauf mit dem FSV Zwickau auf dem ersten Abstiegsplatz.

Und vorerst wird es nicht so einfach, da unten rauszukommen: In den nächsten vier Wochen warten nämlich mit Großaspach, Halle und Magdeburg drei Teams aus der momentanen Top 7 der 3. Liga auf die Preußen. Dazwischen steht außerdem die wichtige Partie beim Tabellen-Schlusslicht Mainz II auf dem Programm.

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