Preußen Münster: Seinsch und Metzelder steigen ein

Strässer wird neuer Präsident

Walther Seinsch und Christoph Metzelder gehören jetzt zur Führungsetage des SC Preußen Münster.

Geballte Erfahrung für Preußen Münster: Walther Seinsch (l.) und Christoph Metzelder. ©Imago

Der SC Preußen Münster hat seine neue Führungsebene vorgestellt: Christoph Strässer wird neuer Präsident, Fabian Roberg ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende. Nachdem Georg Krimphove und Thomas Bäumer heute ihren vorzeitigen Rücktritt von ihren jeweiligen Ämtern bekannt gegeben hatten, war eine Neubesetzung erforderlich geworden.

Zudem finden sich weitere bekannte Namen in der neuen Führungsetage: Walther Seinsch, ehemaliger Vorstandsvorsitzender und Macher beim FC Augsburg, ist ab sofort Vorstandsmitglied bei den „Adlerträgern“. Hinzu kommt Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder, der von nun an im Aufsichtsrat sitzen wird.

Einige Aufgaben liegen an

Die neue Führungsebene der Preußen wurde am Donnerstagnachmittag auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Das Präsidium besteht demnach aus Strässer, Seinsch, Siggi Höing, Martin Jostmeier und Bernhard Niewöhner. Im Aufsichtsrat sitzen neben Roberg und Metzelder auch Michael Klein, Jürgen Becker, Werner Bisplinghoff, Frank Rheinboldt, Wilhelm Schwellenbach, Wilfried Tandetzki, Jochen Terhaar, Frank Westermann und Marc Zahlmann.

Wir müssen den SCP professionalisieren. (Fabian Roberg)

Der Aufsichtsratsvorsitzende Fabian Roberg machte direkt klar, worum es in den kommenden Wochen gehen wird: „Wir müssen den SCP professionalisieren, weil sich die Rahmenbedingungen für Fußballvereine in der 3. Liga verändert haben. (…) Wir werden uns mit der Struktur, mit den Prozessen im Verein und mit der personellen Ausstattung beschäftigen. Die Kommunikation in die Stadt, in die Stadtverwaltung und in die Stadtpolitik werden wir ändern. Ebenso die Kommunikation in Richtung zur Bevölkerung. (…) Zudem wollen wir die Kommunikation zu unseren Fans verbessern, die es verdient haben, besser in die Vereinsentscheidungen eingebunden zu werden.“