Preußen Münster: Steht ein erneuter Umbruch bevor?

Mehr als die Hälfte aller Spielerverträge laufen aus

Maxi Schulze Niehues, Torwart von Preußen Münster.

Auch der Vertrag von Stammkeeper Maximilian Schulze Niehues endet im Sommer. ©Imago

Zwölf Abgänge und zehn Neuzugänge im Sommer, dazu nochmal jeweils drei verkaufte und neu dazu geholte Spieler in der Winter-Transferphase – bei Preußen Münster ist man Umbrüche im Kader durchaus gewohnt. Auch im kommenden Sommer könnte es wieder große Veränderungen geben, denn mehr als die Hälfte aller Spieler besitzt keinen gültigen Vertrag für die nächste Saison. Das Gleiche gilt für den Kontrakt von Trainer Benno Möhlmann.

Von Möhlmanns Verbleib ist wahrscheinlich auch ein möglicher neuer Vertrag für Winter-Neuzugang Martin Kobylanski abhängig, schließlich war der ein absoluter Wunschspieler des Trainers. Anders verhält es sich bei den ausgeliehenen Sinan Tekerci (Dresden) und Patrick Drewes (Wolfsburg): Bei Tekerci muss man schauen, ob Dynamo ihn überhaupt braucht. Drewes dürfte zum VfL zurückkehren, zumal er an Stammkeeper Maximilian Schulze Niehues nicht vorbeikommt.

Bleiben die Eigengewächse?

Schulze Niehues gehört auch zu denjenigen, deren Verträge auslaufen. Doch mit ihm werden die „Adlerträger“ nach Möglichkeit verlängern wollen. Genauso sieht es wohl bei den anderen Eigengewächsen Lion Schweers und Lennart Stoll aus. Bei Bennet Eickhoff muss abgewartet werden, schließlich hat er – auch aktuell wieder – mit Verletzungsproblemen zu kämpfen.

Blieben noch weitere Leistungsträger wie Benjamin Schwarz. Nach dessen guten Leistungen in dieser Saison steht wohl außer Frage, dass der SCP ihn an der Hammer Straße halten will. Auch Mirkan Aydin, der erst im Winter kam, hat bereits gute Ansätze gezeigt. Geht das so weiter, dann dürfte er ebenfalls für eine Vertragsverlängerung in Frage kommen. Aber all diese Spekulationen sind natürlich hinfällig, wenn Preußen Münster die Klasse nicht halten sollte.

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