Rot-Weiß Erfurt: Definitiv keine neuen Spieler

Transfersperre bleibt auch bei Abgängen bestehen

Stefan Krämer Trainer von Rot-Weiß Erfurt

Ratlos? RWE-Trainer Stefan Krämer muss ohne neue Spieler auskommen. ©Imago

Nach der dritten Pleite in Folge wird die Luft für Rot-Weiß Erfurt immer dünner. Nur noch ein Punkt trennt die Thüringer von einem Abstiegsplatz. Im Gegensatz zu den Konkurrenten aus Münster, Zwickau und Wehen Wiesbaden, die ihre Kader im Winter allesamt verstärkt haben, muss RWE-Trainer Stefan Krämer auf das vorhandene Spieler-Material bauen. Die vom DFB verhängte Transfersperre kann auch nicht umgangen werden, wenn die Rot-Weißen noch Spieler verkaufen.

Wir schaffen das mit den Jungs, die wir haben (Stefan Krämer)

Krämer in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 30.01.2017): „Wir hatten Spieler hier, die hätten ohne Gehalt gespielt, nur für eine Aufwandsentschädigung“. Doch auch dies erlaubt der Verband nicht, weshalb der Trainer den vorhandenen Kader stark redet: „Wir schaffen das mit den Jungs, die wir haben“. Gegen den FSV Frankfurt muss die Mannschaft am Samstag aber liefern, um nicht noch mehr den Unmut der Fans auf sich zu ziehen.

Nächster Gegner mit Verstärkungen

Die bisherigen Auftritte im Steigerwaldstadion waren alles andere als berauschend, mit nur zehn Punkten belegt der RWE den vorletzten Platz der Heim-Tabelle. Dass der kommende Gegner aus Frankfurt auswärts bislang ebenfalls nicht überzeugte, ist derweil nur ein kleiner Mutmacher. Denn die Hessen konnten im Winter nachlegen und sich unter anderem mit dem Ex-Erfurter Smail Morabit verstärken.

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