Rot-Weiß Erfurt: Domaschke mit Wechselgedanken

Ersatzkeeper ohne realistische Perspektive

RWE-Trainer Stefan Krämer benötig womöglich einen neuen Torhüter

Muss sich RWE-Coach Stefan Krämer nach einem neuen Torhüter umschauen? © Imago

Bei Drittligist Rot-Weiß Erfurt könnte in Kürze nochmals Handlungsbedarf auf der Torhüter-Position entstehen: Nach der Vertragsverlängerung von Stammtorhüter Philipp Klewin bis 2019 soll Ersatzkeeper Erik Domaschke sich laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 14.06.2017) mit einem vorzeitigen Abschied von den Thüringern beschäftigen.

Noch ein Jahr jedes Wochenende auf der Bank ist für mich schwierig. (Erik Domaschke)

Für den 31-Jährigen besteht durch Klewins Verbleib bei den Rot-Weißen jedenfalls kaum eine realistische Perspektive. „Noch ein Jahr ein weiteres Jahr jedes Wochenende auf der Bank zu sitzen, ist für mich schwierig“, zitierte die Bild eine Aussage von Domaschke aus einem Interview im Frühjahr.

Domaschke zuletzt ohne Liga-Einsätze

Tatsächlich hatte Domaschke schon in der abgelaufenen Saison kein Punktspiel für RWE bestritten. Lediglich im Landespokal erhielt der Routinier von Trainer Stefan Krämer Spielpraxis.

In der vorherigen Spielzeit hatte sich Domaschkes Situation noch anders dargestellt. Nach seinem Wechsel von RB Leipzig zu RWE hatte der Schlussmann in der Saison 2015/2016 immerhin in 17 Drittliga-Begegnungen zwischen den Pfosten gestanden.

Sollte Domaschke Erfurt schon ein Jahr vor Ablauf seines neuen Vertrages verlassen, würde Krämer einen neuen Ersatz für Klewin benötigen. Momentan nämlich ist Domaschke im RWE-Kader die einzige Alternative zur Nummer eins.

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