Rot-Weiß Erfurt: Keine Trainer-Diskussion

Präsident Rombach steht hinter Krämer

Torsten Traub

Torsten Traub und seine Erfurter durchlaufen momentan eine schwierige Phase. ©Imago/Jacob Schröter

Trotz der 1:4-Pleite gegen Regensburg am Freitagabend geht der FC Rot-Weiß Erfurt mit zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone in die letzten beiden Saisonspiele. Sich darauf zu verlassen, dass die Konkurrenz aus Bremen und Paderborn weiter Punkte liegen lässt, will verständlicherweise niemand in der Blumenstadt. Und so rechnen die Verantwortlichen um Präsident Rolf Rombach laut tlz.de damit, dass man noch einen Sieg brauche. Dafür wolle man nichts unversucht lassen, möglicherweise vor dem Rostock-Spiel auch ein Kurztrainingslager beziehen.

Ich habe absolutes Vertrauen in die Arbeit von Krämer. (Rolf Rombach)

Einen neuen Impuls in Form eines Trainerwechsels werde es indes nicht geben, stellt sich Rombach demonstrativ hinter den Chefcoach: „Ich habe absolutes Vertrauen in die Arbeit von Stefan Krämer“. Der Trainer selbst haderte laut Bild-Zeitung (Ausgabe vom 08.05.2017) nach der schwachen Darbietung gegen den Jahn mit der Einstellung seiner Spieler, „in so einem Spiel muss man eine andere Leistung zeigen“, nahm die Mannschaft aber gleichzeitig in Schutz „für die bin ich verantwortlich“.

Mit dem Vertrauen der Vereinsführung im Rücken wird Krämer nun noch mal alles versuchen, um den nötigen „Dreier“ in Rostock einzufahren – es wäre der erste Sieg an der Küste seit 1991 und wohl auch der wichtigste.

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