Rot-Weiß Erfurt: Krämer befürchtet Mainzer Profi-Hilfe

Dank Länderspielpause mehr Abstellungen für die U23?

Stefan Krämer, Trainer von Rot-Weiß Erfurt.

Stefan Krämer und Rot-Weiß Erfurt befanden sich zuletzt auf dem aufsteigenden Ast. ©Imago

Nach zwei Siegen in Folge setzte es für Rot-Weiß Erfurt am vergangenen Wochenende eine Niederlage. Grämen müssen sich die Thüringer dafür aber nicht, denn der Gegner bei der 2:3-Pleite war schließlich der aktuelle Drittliga-Spitzenreiter MSV Duisburg. Nun geht es am kommenden Samstag im heimischen Steigerwaldstadion gegen die Reserve von Mainz 05, den Tabellenletzten.

Die schicken alles, was laufen kann, zur U23. (Stefan Krämer)

Für RWE-Trainer Stefan Krämer hätte es aber augenscheinlich bessere Zeitpunkte geben können, um gegen die Rheinhessen anzutreten. Der Coach befürchtet reichlich Unterstützung von oben für die Mainzer U23. Krämer sagte in der BILD (Ausgabe vom 21.03.2017): „Es ist Länderspielpause und ich weiß, dass die alles, was laufen kann, zur U23 schicken.“ 

Vorsicht vor Mainzer Auswärtsstärke

In den vergangenen Wochen liefen beispielsweise Suat Serdar und Aaron Seydel, die beide in dieser Saison schon mehrfach in der Bundesliga gespielt haben, für Mainz II auf. Auch mit Alexander Hack, zuletzt rotgesperrt, ist am Samstag in Erfurt zu rechnen. Sie wollen dafür sorgen, dass den Rheinhessen der vierte Auswärtssieg in Folge (sie gewannen jüngst u.a. in Osnabrück und Magdeburg) gelingt.

Wenn wir gewinnen, sollten wir die restlichen Zähler auch noch holen können. (Stefan Krämer)

Dementsprechend gewarnt sollten die Erfurter sein. Gleichzeitig bietet sich RWE eine große Chance, wie auch Stefan Krämer weiß: „Wenn wir da gewinnen und nah an die 40 Punkte kommen, sollten wir die restlichen Zähler auch noch holen können.“ Aktuell steht Erfurt bei 35 Punkten und hat damit sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Allgemein wird gesagt, dass 45 Punkte definitiv zum Klassenerhalt reichen werden.

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