Rot-Weiß Erfurt: Mobilisierung der Massen

Verein und Stadt appellieren an Fans

RWE-Trainer Stefan Krämer setzt auf Unterstützung der Fans

Hofft auf volle Ränge: RWE-Coach Stefan Krämer © imago

Rot-Weiß Erfurt macht für das entscheidende Spiel um um den Drittliga-Klassenerhalt mobil. Die Thüringer und sogar Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein wollen für das Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach möglichst große Unterstützung von den Rängen organisieren.

Es geht um alles (Erfurts Oberbürgermeister Bausewein)

„Zum Saisonende geht es um alles“, schrieb Bausewein auf der Internet-Homepage der thüringischen Landeshauptstadt und rief die Bürger zum Besuch des Abstiegsendspiels auf: „Unterstützen wir unsere Mannschaft beim Finale, das an Spannung und Dramatik nicht zu übertreffen ist. Gemeinsam können wir der 12. Mann im Rot-Weiß-Trikot sein.“

RWE trommelt sogar an der Universität

Für maximale Rückendeckung wirbt der Klub sogar an der Universität. Bei den Studenten „wollen wir vorstellig werden, um den einen oder anderen für dieses besondere Spiel zu begeistern. Allen ist bewusst, dass es um sehr viel geht“, sagte RWE-Marketingchef Konstantin Krause der Thüringer Allgemeine.

Krause setzt im Kampf um den Klassenerhalt auf breite Rückendeckung durch die Fans. Bereits zu Wochenbeginn nahm der Verein Kontakt zu Firmen und Unternehmen in der Stadt auf, um Mitarbeiter zum Besuch des Steigerwaldstadion zu motivieren.

RWE hofft auf gut 8000 Zuschauer für das Duell mit Großaspach. Der Zuschauerschnitt aus den bisherigen 18 Saisonheimspielen liegt bei etwas über 5700 Besuchern. Erfurt kann den Klassenerhalt durch einen Sieg aus eigener Kraft erreichen. Andernfalls müssen Trainer Stefan Krämer und seine Spieler auf Punktverluste eines der beiden Konkurrenten SC Paderborn 07 und Werder Bremen II hoffen.

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