Rot-Weiß Erfurt: Rudi Zedi hofft auf die Rettung

Ex-Kapitän bangt mit seinem früheren Klub

Rudi Zedi im Zweikampf.

Rudi Zedi (r.) absolvierte insgesamt 134 Pflichtspiele für Rot-Weiß Erfurt. ©Imago/photoarena/Eisenhuth

Nach dem mageren 1:1 gegen Werder Bremen II am Dienstagabend hat sich die Situation von Rot-Weiß Erfurt im Abstiegskampf nicht gerade verbessert. Mit aktuell 37 Zählern müssen die Thüringer nach wie vor um den Klassenerhalt zittern. Aber: RWE hat noch alles in der eigenen Hand, denn in den abschließenden sieben Saisonspielen warten mit Wehen Wiesbaden, Münster und Rostock noch direkte Mitkonkurrenten von unten.

Die sportliche Situation wird immer schlechter. (Rudi Zedi)

Auch Ex-Kapitän Rudi Zedi bangt mit den Rot-Weißen. Das verriet der heutige Trainer von Kickers Emden jetzt in einem Interview mit Wettmaxx.com. Dort sagte Zedi: „Ich will es nicht hoffen, dass Erfurt absteigt, denn aus der Regionalliga wieder nach oben zu kommen, ist unheimlich schwierig. Ein Abstieg wäre so ungefähr das Schlimmste, denn das ganze Drumherum hat sich jetzt verbessert, aber die sportliche Situation wird immer schlechter.“

Kritik an den Verantwortlichen

Rudi Zedi weiß, wovon er redet. Schließlich hat er in seiner aktiven Zeit insgesamt 134 Pflichtspiele für die Erfurter bestritten und beendete 2012 im Steigerwaldstadion seine Karriere. Direkt im Anschluss stieg er bei den Rot-Weißen als Co-Trainer und arbeitete damals unter anderem gemeinsam mit Alois Schwartz und Stefan Emmerling.

Man kann viel mehr aus den vorhandenen Möglichkeiten machen. (Rudi Zedi)

Insofern würde es dem 42-Jährigen sicherlich auch persönlich weh tun, wenn RWE am Saisonende auf einem Abstiegsplatz stehen würde. Für Zedi ist aber auch klar, dass der Verein in den vergangenen Jahren viele Fehler gemacht hat: „Da wurde insgesamt einfach auf die falschen Leute gesetzt. Dass die finanziellen Möglichkeiten nicht so rosig sind, weiß ich aus meiner Zeit als Spieler. Trotzdem kann man viel mehr aus den vorhandenen Möglichkeiten machen.“

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