Rot-Weiß Erfurt: Weitere Anzeichen für Klewin-Verbleib

Auch Manager Traub sieht positiven Verlauf der Verhandlungen

Klewin rettet gegen Jovanovic

Die Anzeichen auf einen Verbleib von RWE-Keeper Klewin verdichten sich. ©Imago

Die Anzeichen für eine Vertrgsverlängerung von Torhüter Philipp Klewin bei Drittligist Rot-Weiß Erfurt verdichten sich immer mehr. Einem Bericht der Thüringer Allgemeinen zufolge sollen die Gespräche der sportlichen Leitung mit dem umworbenen Eigengewächs über eine weitere Zusammenarbeit bislang positiv verlaufen sein.

Trotz des Interesses vom niederländischen Klub FC Utrecht tendiert Klewin demnach zu einer Fortsetzung seiner Karriere bei den Thüringern. „Wir sind auf einem guten Weg, die Sache zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen“, zitierte die TA RWE-Manager Torsten Traub.

Klewin-Unterschrift ein Signal

Klewins Unterschrift hatte vor Traub auch schon RWE-Trainer Stefan Krämer in Aussicht gestellt. Der Verbleib des zuverlässigen Keepers, der in der zuückliegenden Saison in allen 38 Punktspielen zwischen Erfurts Pfosten gestanden hatte, wäre auch ein wichtiges Signal in die Kollegenschaft bei anderen Klubs.

Denn noch ist Erfurt auf der Suche nach neuen Spielern für die neue Saison. Für die kommenden Tage ist aber angeblich die Bekanntgabe der ersten Zugänge vorgesehen.

Für Verhandlungen mit potenziellen Neuverpflichtungen hat der Klub kurzfristig auch mehr finanziellen Spielraum erhalten. Durch den Einstieg eines zusätzlichen Sponsors hat RWE seinen Etat für den Drittliga-Bereich entgegen seiner ursprünglichen Kalkulation um immerhin 100.000 Euro auf nunmehr insgesamt 2,7 Millionen Euro erhöhen können.

Ungeachtet dieses positiven Signals schlagen nach Erfurts erfolgreichem Kampf um die Lizenz für die bevorstehende Drittliga-Spielzeit die vorangegangenen Querelen um die Vereinsfinanzen noch hohe Wellen. Vereinschef Rolf Rombach beschuldigte auf der RWE-Homepage Kritiker wie Oberbürgermeister Andreas Bausewein der Rufschädigung von Klub und Vereinsvertretern. „Feigheit, gepaart mit Unwissenheit, sind gefährliche Instrumente“, erklärte Rombach.

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